Panorama
22.12.2009
Tierkennzeichnungstests bei der DLG

Extrembedingungen für Ohrmarken in der Kühlkammer

Groß-Umstadt - Die Deutsche Landwirtschafts-Gesellschaft nimmt jährlich 2.500 Laborproben. Dazu gehören auch Kontrollen in der Tierkennzeichnung.

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(Foto: Uwe Steinbrich/pixelio)

Mit einem breiten Produktangebot an Tests liefert die DLG klare Aussagen zu geprüfter Technik. Die Prüfungen liefern das Fundament für neutrale Praktikerinformationen.

Rechnergestützte Produktionsverfahren gewinnen in der Landwirtschaft zunehmend an Bedeutung. Steuerung in der Milchviehhaltung ist möglich durch die elektronische Kennzeichnung des einzelnen Tieres. Die Kennzeichnungschips können Informationen über Futterbedarf, Gesundheitszustand oder besondere Bedürfnisse des Tieres enthalten. Zudem sichern diese Chips die vom Verbraucher geforderte Rückverfolgbarkeit.

DLG-Testzentrum: Ohrmarken im extremen Witterungstest


Um die Haltbarkeit solcher Ohrmarken zu testen, werden sie im DLG-Testzentrum künstlichen unterschiedlichen Witterungsbedingungen, extremen Temperaturen und Feuchtigkeit ausgesetzt. Ein anschließender Zugebelastungstest liefert Erkenntnisse darüber, welche Kräfte wirken müssen, bis ein Clip zerreißt.

Im Bereich der Betriebs-, Reinigungs- und Desinfektionsmittel vergibt die DLG jährlich etwa 350 Gütezeichen. Um dieses zu erhalten, müssen die Mittel hohen Qualitätsanforderungen standhalten. Die Qualitätsvorgaben orientieren sich an den Anforderungen der Praxis und entsprechen neuesten wissenschaftlichen Erkenntnissen. Hinzu kommen circa 1.000 Technik- und Prüfzeichentests wie Forschung und Entwicklungs-, Signum-, oder Fokustests. (pd)


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WANN prüft die DLG ENDLICH Tierohren
Seit ca. 1994 machen wir ähnliche Bruchlast-Versuche, allerdings testen wir nicht nur die Ohrmarken auf Bruchlast, sondern die Tierohren bei ganzjährig der Witterung ausgesetzten Rindern. (Damit wir bei HÄUFIGEN Doppelverlusten das jeweilige Rind wieder sicher zuordnen können, haben wir ISO-Transponder für 5 EURO/Stück implantiert) Bis jetzt haben wir KEIN Rinderohr gefunden, welches eine Bruchlast von 250 kp aushält! Meist geht das Ohr zu Bruch! WANN prüft die DLG ENDLICH Tierohren und vergibt entsprechende Zertifikate? In Österreich sollen sogar Rinder OHNE Ohrmarken geschlachtet worden sein! So ein Zufall aber auch.
Kommentar von Helmuth – 04. Januar 2010 um 10:44h
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