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Das Institut hat jetzt unbefristete Genehmigungen beantragt, um Labor- und Freilandstudien mit Kühen, Schweinen, Schafen, Ziegen, Pferden und anderen Säugetierarten durchzuführen, berichtet das dlz agrarmagazin. Dabei sollen auch Zelllinien mit Erbgutinformationen von Menschen und Affen eingesetzt werden. Die Wissenschaftler wollen transgene Nutztiere züchten, die pharmazeutisch wirksame Eiweiße produzieren. Weitere Ziele sind neue Diagnoseverfahren für Krankheiten des Menschen, leistungsfähigere und zugleich umweltfreundlichere Nutztiere, beispielsweise Kühe mit verringertem Methanausstoß, sowie Modelltiere für die Erforschung des menschlichen Genoms.
AgResearch arbeitet bereits seit acht Jahren mit transgenen Rindern. Dabei wurden unter anderem Kühe gezüchtet, deren Milch ein menschliches Eiweiß enthält, das in der Humanmedizin eingesetzt werden könnte. Die jetzt der neuseeländischen Regulierungsbehörde (ERMA) vorliegenden Anträge würden die Fortführung der Arbeiten auf breiterer Basis ermöglichen. Das Forschungsinstitut weist darauf hin, dass die neuseeländische Landwirtschaft langfristig gegenüber der kostengünstiger produzierenden Konkurrenz in Südamerika nicht bestehen könne. Außerdem habe die Intensivierung der Agrarwirtschaft ein Niveau erreicht, das im Hinblick auf die Umweltwirkungen nicht nachhaltig sei. Neue Weidesysteme und Produkte mit höherer Wertschöpfung müssten entwickelt werden, um die Wettbewerbsfähigkeit der neuseeländischen Landwirtschaft zu sichern.
Das weltweit erste Medikament in der Humanmedizin, das von transgenen Tieren gewonnen wird, erhielt 2006 in der Europäischen Union eine Zulassung. Das Mittel "ATryn" beugt Blutgerinnseln vor und wird aus der Milch von gentechnisch veränderten Ziegen hergestellt. (leh, dlz agrarmagazin)
Ja, ja, die Gentechnik! Sie eröffnet uns sooo viele schöne Perspektiven, von denen das Versprechen eines langen Lebens ohne Alters-Wehwehchen wohl das allerschönste, aber vor allen Dingen das wirkungsvollste ist, um Forschungsgelder einzuwerben und bei der Pharmaindustrie die Kassen klingeln und die Dividenden steigen zu lassen! Derzeit ist gewiss noch nicht der Stand des Möglichen erreicht, sind weitere Fortschritte im Bereich des Möglichen, nicht nur in der Medizin, denn mit der Einschleusung hilfreicher menschlicher Gene in Tiere ist ja erst der Anfang bereitet. Umgekehrt müssen doch auch Chimären herstellbar sein! Wenn ich zum Beispiel an den Sport denke, eröffnet die Gentechnik wahrhaft phantastische Perspektiven: der Basketballspieler mit acht langen Armen dank eines Supergens des Octopus, oder die Hoch- und Weitspringer mit dem Gen des Grashüpfers! … oder sollten zwei deutsche Dichter recht haben? „Wir stolzen Menschenkinder sind eitel arme Sünder und wissen gar nicht viel; wir spinnen Luftgespinste und suchen viele Künste und kommen weiter von dem Ziel.“ So dichtete Matthias Claudius in „Der Mond ist aufgegangen“ (4. Strophe) Und Johann Wolfgang von Goethe formulierte in „Der Zauberlehrling“ (Verse 90 bis 93): „Herr, die Not ist groß! Die ich rief, die Geister werd ich nun nicht los.“
Ja, ja, die Gentechnik! Sie eröffnet uns sooo viele schöne Perspektiven, von denen das Versprechen eines langen Lebens ohne Alters-Wehwehchen wohl das allerschönste, aber vor allen Dingen das wirkungsvollste ist, um Forschungsgelder einzuwerben und bei der Pharmaindustrie die Kassen klingeln und die Dividenden steigen zu lassen! Derzeit ist gewiss noch nicht der Stand des Möglichen erreicht, sind weitere Fortschritte im Bereich des Möglichen, nicht nur in der Medizin, denn mit der Einschleusung hilfreicher menschlicher Gene in Tiere ist ja erst der Anfang bereitet. Umgekehrt müssen doch auch Chimären herstellbar sein! Wenn ich zum Beispiel an den Sport denke, eröffnet die Gentechnik wahrhaft phantastische Perspektiven: der Basketballspieler mit acht langen Armen dank eines Supergens des Octopus, oder die Hoch- und Weitspringer mit dem Gen des Grashüpfers! … oder sollten zwei deutsche Dichter recht haben? „Wir stolzen Menschenkinder sind eitel arme Sünder und wissen gar nicht viel; wir spinnen Luftgespinste und suchen viele Künste und kommen weiter von dem Ziel.“ So dichtete Matthias Claudius in „Der Mond ist aufgegangen“ (4. Strophe) Und Johann Wolfgang von Goethe formulierte in „Der Zauberlehrling“ (Verse 90 bis 93): „Herr, die Not ist groß! Die ich rief, die Geister werd ich nun nicht los.“
Die Forschung an transgenen Nutztieren ist nicht nur ein sehr aufwendiges, sondern vor allem auch ein sehr teures Unterfangen. Das Leid der Tiere, das dabei verursacht wird, scheint kein Thema zu sein.

21.05.2013
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