18.02.2009
Gentechnik
Bayer CropScience und IPK kooperieren bei gv-Rapsforschung
Monheim - Bayer CropScience und das Leibniz-Institut für Pflanzengenetik und Kulturpflanzenforschung (IPK) haben eine Forschungsvereinbarung zur gemeinsamen Entwicklung von gentechnisch modifiziertem Hybridraps geschlossen.

(Foto: Werkbild)
Im Rahmen der Zusammenarbeit sollen in Zukunft die in Gatersleben bei Magdeburg entwickelten Innovationen in das InVigor Raps-Saatgut von Bayer CropScience eingekreuzt werden. "Wir freuen uns sehr, gemeinsam mit einem starken Partner wie dem IPK innovative Lösungen zu entwickeln, um der steigenden Nachfrage der Industrie nach Pflanzenölen begegnen zu können. Dadurch werden unseren Kunden neue Marktchancen eröffnet", sagt Dr. Michiel van Lookeren Campagne, Leiter der BioScience-Forschung bei Bayer CropScience. Für Professor Dr. Andreas Graner, Geschäftsführender Direktor des IPK Gatersleben beweist "die Zusammenarbeit mit einem weltweit agierenden Unternehmen wie Bayer CropScience, dass unsere Forschung im internationalen Vergleich auch außerhalb der wissenschaftlichen Gemeinschaft Beachtung findet."
Kanadischer Raps (Canola) gehört nach Angaben von Bayer CropScience zu den wichtigsten Kulturpflanzen für die Gewinnung von Pflanzenölen weltweit. Bei herkömmlichem Raps liegt der Ölgehalt bei rund 45 Prozent. Die Kooperationspartner sehen jedoch Potenzial für eine Erhöhung des Ölgehalts durch den Einsatz der Pflanzenbiotechnologie. Mit seinen InVigor -Raps-Hybridsorten ist das Unternhemen nach eigenen Angaben bereits Marktführer in Nordamerika. (pd)
Führungskräfte in der Chemieindustrie
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