Milch & Rind
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Bei dieser "Erfolgsbilanz" kann man nur den Kopf schütteln
Na, wenn der große BDM-Führer Romuald S. noch ein paar "Tochtergesellschaften" gründet wird der Platz auf agrarheute.com langsam knapp.
Erstaunlich, dass hier einer verschwindend kleinen Minderheit von noch im BDM organisierten Milchbauern ein so breites Forum geboten wird.
Der BDM ist in vielen Regionen Deutschlands längst Teil der Agrargeschichte. Die angeblich so starken Verbände in "ganz" Europa die im EMB scheinbar organisiert sind, sind wohl im wesentlichen eine gut inszenierte Täuschung.
Das was der BDM und seine imaginären Bruderverbände bisher geleistet haben, spricht deutlich für sich:
- Desaster der Freien Milch AG
- Desaster der MVS-Vermarktung nach Italien
- Verbrauchertäuschung bei der neuerlichen Milchvermarktung "Faire Milch"
- Bewußter Rechtsbruch durch Molkereiblockaden
- Bewußter Rechtsbruch durch den Aufruf zum Milchboykott (mindestens 100 Millionen Schaden)
- Rufschädigung des Lebensmittels Milch durch "Milchgülleaktionen"
- Spaltung der dörflichen Gemeinschaften in den ehemaligen BDM-Hochburgen
- Schwächung der politischen Durchsetzungskraft durch unsinnige Parolen und Verbrüderungen mit Verbänden und Vereinigungen die der Landwirtschaft insgesamt nicht gut gesonnen sind
- Gefährdung der Direktzahlungen für die Landwirtschaft insgesamt (Schweigegeld für Bauern!)
Bei dieser "Erfolgsbilanz" kann man nur den Kopf schütteln, wenn man sieht wie die Fachmedien solchen Leuten noch eine Plattform bieten können, um ihren Unsinn zu verbreiten.
Kommentar von agroalf – 18. Juni 2010 um 09:40h
Meines Erachtens geht nichts ohne Mengenreduzierung
Fakt ist, dass der Markt nicht das an finanziellen Mitteln abwirft (oder abwerfen soll), was die Milchviehhalter als Leistungsentgelt zum Leben brauchen.
Schade, dass "agroalf" in seiner langen Aufzaehlung auch nicht andeutungsweise auf positive Aspekte hinweist und offensichtlich noch nicht einmal beim DBV richtungsweisende Loesungsvorschlaege erkennen kann.
Meines Erachtens geht nichts ohne Mengenreduzierung bei gleichzeitiger Qualitaetssteigerung, die aber nicht in weiterer Denaturalisierung des hervorragenden Naturprodukts gesucht werden darf. Der Yoghurt genannte Einheitsbrei, der erst mit verschiedenen Aronastoffen oder durch Zusatz von Fruechten in homoeopathischen Dosen in Kombination mit dem Geschmacksverstaerker Glutamat akzeptiert wird ist ein totaler Irrweg. Das gilt auch fuer viele Varianten von Kaese, bei denen z.B. durch Paprikazusatz und andere geschmackliche Irrungen das Grundaroma zum Teufel geht!
Hier in der Schweiz geniesse ich zur Zeit handwerklich gefertigten Kaese, den ich mir auf der Zunge zergehen lasse und fuer den ich gerne den hoeheren Preis bezahle. Die Qualitaet ist mir das allemal wert, zumal, wenn ich dann zeitnah noch die Milchkuehe auf der Weide sehen und mich ueber ihre Gesundheit (Klauen!!!) freuen kann. Kommentar von Eckard Wendt, AGfaN e.V. – 19. Juni 2010 um 12:34h
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