Donnerstag, 17.05.2012
AGCO: Neues Joint-Venture bei Ernte- und Forstmaschinen
AGCO hat eine Vereinbarung mit dem finnischen Unternehmen Sampo Rosenlew über ein Joint-Venture bekannt gegeben. Es ist ein weiterer Schritt hinsichtlich der Expansion im Bereich Erntemaschinen.
Fendt-Schlepper mit Katana.
© Fendt
AGCO wird einen Aktienanteil von zehn Prozent an Sampo Rosenlew, dem finnischen Hersteller von Mähdreschern und Forstmaschinen, halten. Die Vereinbarung deckt zusätzlich Bereiche im Produkt- und Einzelteilvertrieb ab.
AGCO wird Mähdrescher von Sampo Rosenlew unter AGCO-Markennamen in Schlüsselmärkten wie Europa, Afrika, Nahost, Russland und der GUS vertreiben. Diese Maschinen werden von Sampo Rosenlew entweder vollmontiert oder vollständig zerlegt (CKD-Bausätze) geliefert. Zusätzlich wird AGCO wichtige Teile aus seinem Werk in Breganze, Italien an den finnischen Hersteller liefern.
Breitere Produktreihe, besserer Vertrieb
"Dieser neue Schritt eröffnet großartige Möglichkeiten für beide
Firmen", so Gary Collar, AGCO Senior Vice President & General
Manager für Europa, Afrika, Nahost, (EAME) und Australien/Neuseeland
(ANZ). "Für AGCO wird es so möglich, eine breitere Produktreihe für
kleinere Mähdrescher anzubieten, unsere Kapazitäten für das EAME
CKD-Geschäft in Entwicklungsmärkten auszuweiten und Potential für die
Geschäftsentwicklung im Bereich Forstwirtschaft zu schaffen."
Jali Prihti, CEO von Sampo Rosenlew: "Unser Unternehmen blickt auf eine lange
Geschäftsbeziehung mit AGCO und seinen Marken zurück, und diese neue
Vereinbarung ermöglicht uns, die Vorteile eines stärkeren Vertriebs für
unsere Produkte zu nutzen, insbesondere in den Entwicklungsmärkten, wo
AGCO eine starke Präsenz hat. Zusätzlich haben wir durch das
Joint-Venture Anteil an den Produktions- und Vertriebskenntnissen von
AGCO und die Gelegenheit, weitere strategische Beziehungen mit
gemeinsamen Projekten aufzubauen."
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pd
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