Mittwoch, 22.05.2013
AGCO steigert Gewinn dank höherer Umsätze und Margen
Duluth - Der amerikanische Landtechnikkonzern AGCO hat im dritten Quartal des Geschäftsjahres 2011 einen Umsatzerlös von 2,1 Mrd $ (1,5 Mrd Euro) erzielt und damit das Ergebnis des Vorjahresquartals um 26,7 % übertroffen. Das Betriebsergebnis fiel dank steigender Umsätze und verbesserter Bruttogewinnspannen um mehr als 50 % besser aus als im Vergleichszeitraum.
AGCO Konzernchef Martin Richenhagen geht auch in den kommenden Jahren von einer soliden Nachfrage aus.
© Fendt
Nach Angaben von Konzernchef Martin Richenhagen wurde die robuste globale Nachfrage nach Landmaschinen durch positive landwirtschaftliche Eckdaten gestützt, was für kräftige Umsätze in allen Absatzregionen gesorgt habe. Vor allem in der Region Europa/Afrika/Nahost (EAME) habe AGCO im dritten Quartal einen außerordentlich positiven Geschäftsverlauf verzeichnet. Während die branchenweite Nachfrage in Westeuropa hinter den Spitzenwerten zurückgeblieben sei, habe man in der Region EAME währungsbereinigt Rekordumsätze erreicht.
Das Geschäftsjahr 2011 liegt über den Ergebnissen des Vorjahres
Für das Gesamtjahr 2011 erwartet AGCO einen Umsatzerlös zwischen 8,7 Mrd Euro (6,2 Mrd Euro) und 8,8 Mrd Euro (6,3 Mrd Euro); der Konzern strebt einen ausgewiesenen wie einen bereinigten Gewinn je Aktie von etwa 4,30 $ (3,08 Euro) an. Auch für die weiteren Aussichten ist AGCO optimistisch gestimmt: Die operativen Gewinnmargen für das vierte Quartal und das Gesamtjahr 2011 dürften über denen des Vorjahres liegen. Richenhagen geht davon aus, dass im laufenden Jahr höhere Getreidepreise - bedingt durch das weltweit knappe Angebot sowie die steigende Nachfrage in Schwellenländern - und die begrenzte landwirtschaftliche Nutzfläche weltweit zu steigenden Umsätzen bei Landmaschinen führen werden. Hohe Auftragsbestände ließen erwarten, dass die im bisherigen Verlauf des Jahres verzeichneten positiven Trends auch bis zum Jahresende anhalten würden.
Starke Zuwächse
In den ersten drei Quartalen des Geschäftsjahres 2011 konnte AGCO den
Umsatz gegenüber dem Vorjahrszeitraum um rund ein Drittel auf 6,3 Mrd $
(4,5 Mrd Euro) steigern. Laut Richenhagen hat sich in Europa trotz
unterschiedlicher Ernteergebnisse die Nachfrage nach Landmaschinen vom
sehr niedrigen Stand des Vorjahres wieder deutlich erholt. Dazu hätten
vor allem gestiegene Erzeugerpreise und Prognosen für höhere Einkommen
in der
Landwirtschaft beigetragen. Bereinigt um günstige
Währungseinflüsse legten in den ersten neun Monaten dieses Jahres die
Umsätze von AGCO in Europa, Afrika und Nahost gegenüber den ersten drei
Quartalen 2010 um etwa 42,2 % zu. Der stärkste Zuwachs wurde in
Deutschland, Frankreich, Skandinavien und Mitteleuropa verzeichnet. Das
Betriebsergebnis lag um 243,6 Mio $ (174,2 Mio Euro) über dem des
Vergleichszeitraums. Dies ist laut AGCO auf Umsatz- und
Produktionssteigerungen, eine vorteilhafte Preisgestaltung sowie ein
reichhaltigeres Produktsortiment zurückzuführen. In Nordamerika erhöhten
sich die Umsätze in den ersten drei Geschäftsquartalen um etwa 12,6 %.
Zu diesem Anstieg trugen Mähdrescher, Anbaugeräte und Großschlepper bei.
Höhere Umsätze, Produktionssteigerungen und Kostensenkungsprogramme
bewirkten insgesamt eine Verbesserung des Betriebsergebnisses um 33,7
Mio $ (24,1 Mio Euro).
AgE
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