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[ » ah nachrichten für die Landwirschaft » Wirtschaft » Agraraußenhandel 2011 ]
Donnerstag, 17.05.2012
Wirtschaft | 21.07.2011 Redaktion agrarheute.com

Österreich: Agraraußenhandel 2011 schlägt bisherige Rekorde

Wien - Österreichs Agrarexporte sind heuer um 21% gestiegen. Deutschland ist dabei größter Stabilitätsfaktor und treuester Abnehmer für agrarische Produkte.
Österreichs Exporte von Agrarprodukten haben deutlich zugenommen.© Bernd Deschauer/pixelio.de
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Österreichs Exporte von Agrarprodukten haben deutlich zugenommen.
© Bernd Deschauer/pixelio.de
Auch die neuen EU-Staaten positionieren sich als starke Zukunftsmärkte. Besonders erfolgreiche Segmente sind Rind- und Schweinefleisch, Käse, Zubereitungen sowie Obst und Gemüse. Das ergab eine Analyse des Außenhandels im Wertvergleich der ersten Quartale 2010 und 2011. Basis dafür sind die Zahlen der Statistik Austria.

Berlakovich: 'Mit Qualitätsausrichtung auf das richtige Pferd gesetzt'

"Dieses Rekordniveau ist der beste Beweis dafür, dass Österreich auch auf umkämpften Auslandsmärkten punktet und wir mit der Qualitätsausrichtung unserer Agrarpolitik auf das richtige Pferd setzen. Ich will, dass die Wettbewerbsfähigkeit der heimischen, bäuerlichen Landwirtschaft und Lebensmittelproduktion forciert wird und, dass das auch im Sinne der Nachhaltigkeit geschieht. Dazu ist eine starke Gemeinsame Agrarpolitik erforderlich", betont Landwirtschaftsminister Nikolaus Berlakovich.

Agrarexport in die neuen EU-Staaten entwickelt sich am besten

Die Analyse des ersten Quartals 2011 im agrarischen Außenhandel beweist einmal mehr, dass Deutschland der wichtigste Außenhandelspartner war und ist. Seit vielen Jahren exportiert Österreich ein Drittel seiner Lebensmittel zum deutschen Nachbarn. Italien als zweitwichtigster Handelspartner und auch die alten EU-Staaten verlieren hingegen prozentuell Anteile. Im "Rest der Welt" allerdings sieht alles anders aus. Ganz besonders die neuen EU-Mitgliedsländer erweisen sich von Jahr zu Jahr mehr als echte Hoffnungsträger in stabilen Zukunftsmärkten. Immerhin liegt ihr Anteil am Gesamtexport bereits bei fast 19 %. Auch die Länder außerhalb Europas importieren zunehmend mehr aus Österreich, was sich mit über 23 % in der Exportstatistik niederschlägt.

Gesamter agrarischer Außenhandel legt um 21% zu

Im ersten Quartal 2010 exportierte Österreich Agrarwaren im Wert von 1,8 Milliarden Euro, in der Vergleichsperiode 2011 (Januar bis März) waren das immerhin fast 2,2 Milliarden Euro, was einem Plus von mehr als 20 % entspricht. Wertmäßig war dabei in absolut allen Betrachtungsräumen ein klarer Zuwachs zu verzeichnen.
 
Am deutlichsten fiel dieser in Deutschland, dem wichtigsten Außenhandelspartner, aus. Auch Italien überraschte mit erwähnenswerten Wertzuwächsen. Am besten allerdings entwickelten sich die neuen EU-Staaten - allen voran Ungarn, Slowenien und Tschechien - und auch der Staatenblock außerhalb der EU-Zone. Im Vergleich zur Vorjahresperiode legten etwa die Vereinigten Staaten um rund 20 % zu, ebensoviel die Schweiz und mit etwa 25 % Plus rangiert Frankreich an dritter Stelle dieses Rankings. Beachtlich auch der Zuwachs von 90 % im Außenhandel mit Großbritannien. Die Zuwächse in den USA, Frankreich und Großbritannien kommen überwiegend aus dem Bereich der Getränke, während in der Schweiz Exporterfolge in fast allen Produktsegmenten zu verzeichnen sind.
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Keywords Agrarexport | Agrarpolitik Österreich | Export Österreich | Landwirtschaftsminister Österreich | Lebensmittelproduktion | Nikolaus Berlakovich | Qualitätsausrichtung | Statistik Austria | Wirtschaft | agrarischer Außenhandel
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