Donnerstag, 17.05.2012
Agrarhandel liegt in der Hand weniger Firmen
Weltweit sind 20 Länder für 78 Prozent der globalen Exporte und 70 Prozent der globalen Importe von Agrarprodukten verantwortlich. Das ging aus der Oxford Farming Conference hervor.
Der globale Verbrauch an Phosphat und Kali nahm in der Düngesaison 2010/11 um knapp neun Prozent beziehungsweise 18 Prozent zu, der an Stickstoff um 2,6 Prozent.
© Mühlhausen/landpixel
Die wirtschaftliche Stärke soll gemäß des britischen Farmers Weekly bis 2020 bei der EU und Amerika bleiben. Doch Brasilien, Russland, Indien, China und Südafrika sollen im kommenden Jahrzehnt wirtschaftliche wichtiger werden.
Dabei kontrollieren wenige multinationale Unternehmen einen Großteil der Produkte und des Handels.
Große Unternehmen dominieren den Markt
Wie es auf der Konferenz hieß, sind
- vier Unternehmen verantwortlich
für 75 bis 80 Prozent des weltweiten Einzelhandels,
- sieben Unternehmen
kontrollieren das weltweite Düngerangebot,
- fünf Unternehmen teilen 68
Prozent des Herbizid- und Pestizidmarkts und
- drei Unternehmen
kontrollieren die Hälfte des weltweiten Saatguthandels.
74 Prozent des globalen Agrarlandes auf 25 Länder verteilt
Bei
den natürlichen Ressourcen Boden liegt rund 74 Prozent des weltweit 4,8
Milliarden ha Agrarland in 25 Ländern. In China, Australien, USA,
Brasilien und Russland liegen rund 37 Prozent des weltweiten Ackerlands.
Das zunehmend knapper werdende Angebot an Boden, aber auch an Wasser und
Dünger mache eine effizienteren Produktion von landwirtschaftlichen
Produkten nötig, so eine Schlussfolgerung der Konferenz.
lid
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