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Mittwoch, 22.02.2012

Lexikon

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Absatzfonds

Mit Hilfe des Absatzförderungsfonds, kurz Absatzfonds, sollte der Absatz und die Verwertung von Erzeugnissen der deutschen Land- und Ernährungswirtschaft zentral gefördert werden.
Der Fonds wurde 1969 nach Verabschiedung des Absatzfondsgesetzes gegründet. Ziel ist es, die deutsche Landwirtschaft über ein Gemeinschaftsmarketing und verbesserte Markttransparenz in ihrer Wettbewerbsfähigkeit zu stärken und somit die Einkommenssituation der Landwirte zu sichern und zu verbessern. Zwei Gesellschaften sind speziell auf die Aufgaben der Absatzförderung für Agrarprodukte zugeschnitten: die Centrale... weiterlesen

AHL

AHL (oder auch UAN = Urea Ammonium Nitrate) ist eine farblose flüssige Mischung aus Ammoniumnitrat, Harnstoff und Wasser. Handelsübliche Qualitäten besitzen 32, 30 und 28 Gewichts-% Stickstoff.
AHL mit 28 Gewichtsprozenten Stickstoff (N) setzt sich zusammen aus 7% Nitratstickstoff, 7% Ammoniumstickstoff und 14% Amidstickstoff (aus dem Harnstoff). Der pH-Wert liegt für Handelsware bei 7 bis 7,5, der mit einem leichten Ammoniaküberschuß während der Herstellung eingestellt wird (vermindert Korrosion während Lagerung und Transport, verringert Zersetzung von Harnstoff und... weiterlesen

Akarizide

Chemisches Mittel zur Bekämpfung von Milben und Zecken. Oft sind Akarizide auch gegen beißende Insekten wirksam.     weiterlesen

BHV1

BHV1 steht für Bovine Herpes-Virus Typ 1 und bezeichnet zwei durch Herpes-Viren verursachte Rinderkrankheiten und ist anzeigepflichtig.
Früher wurden diese zwei Erkrankungen mit IBR und IPV bezeichnet. Die deutsche Verordnung zur BHV1-Bekämpfung regelt Untersuchungsverfahren, Impfungen, betriebliche Hygienemaßnahmen (zum Beispiel Besamung) sowie Schutzmaßnahmen beim Tiertransport und bei der Zuchtvieh-Ausstellung. Die Untersuchungspflicht besteht für alle Rinderbestände außer reinen Mastbeständen; in gefährdeten Gebieten können jedoch auch für sie Impfungen angeordnet werden.... weiterlesen

BIC

Diese Abkürzung steht im Bankwesen unter anderem für den international ISO-genormten Identifikationscode.
Das ist die weltweit eindeutige Bezeichnung einer Bank (Bank Identifier Code). Sie wird auch Swift-Code genannt (Society for Worldwide Interbank Financial Telecommunications).   Die BIC-Angabe ist seit 1. Januar 2007 bei Auslandstransaktionen im EU-Raum und den EWR-Ländern einschließlich der Schweiz verpflichtend nötig. Ohne diesen Code können Zahlungen zurückgewiesen werden. Man sollte... weiterlesen

Bio-Ethanol

Bio-Ethanol ist ein Kraftstoff, der aus Biomasse hergestellt wird und mit Benzin gemischt werden kann.
Er wird umgangssprachlich auch Alkohol genannt und hat die chemische Formel C2H5OH. Bio-Ethanol entsteht durch den anaeroben Abbau von Kohlenhydraten zu Alkohol durch Enzyme von Mikroorganismen und Hefen (Gärung). Getreide, Mais, Kartoffeln, Zuckerrohr und Zuckerrüben sind die häufigsten Ausgangsmaterialien.   weiterlesen

Biodiversität

Allgemein bedeutet Biodiversität die Vielfalt des Lebens, also aller biologischen Organismen der Erde. Damit ist Biodiversität ein entscheidendes Element des gesamten Ökosystems der Erde.
Dieser allgemeine Begriff lässt sich in vier Punkte unterteilen: 1. genetische Vielfalt innerhalb einer Population 2. Artenvielfalt 3. Vielfalt der Ökosysteme 4. Vielfalt der biologischen Lebensgemeinschaften (Interaktionen). Die ständig steigenden Ansprüche des Menschen an die natürlichen Ressourcen gefährden zunehmend die Biodiversität. Daher ist ein umfassendes Verständnis dieses Begriffe und seiner grundlegenden Bedeutung für... weiterlesen

BLUP-Zuchtwert

BLUP ist die Abkürzung für "Best Linear Unbiased Predictio" und bedeutet auf Deutsch "beste lineare unverzerrte Vorhersage".
BLUP ist das derzeit beste Schätzmodell in der Zuchtwertschätzung von Tieren. Entscheidend für die Schätzung ist die Trennung von Leistung und Umwelt, um ein möglichst objektives Resultat zu erhalten. Darüber hinaus wird unter Einbeziehung der Verwandtschaftsleistungen eine breite Basis für die Schätzung geschaffen und somit die Genauigkeit verbessert. Der größte... weiterlesen

BSE

Die Bovine Spongiforme Enzephalopathie (BSE) ist zu Deutsch die schwammartige Gehirnkrankheit beim Rind.
Übertragbare spongiforme Enzephalopathien sind degenerative Hirnerkrankungen, bei denen durch Proteinablagerungen (Plaquebildung) die Nervenzellen zugrunde gehen und ein löchriges, schwammartiges Hirn zurücklassen. Diese Krankheitsform ist seit langer Zeit bei den unterschiedlichsten Spezies bekannt. So gibt es Scrapie bei Schafen, FSE (Feline Spongiforme Enzephalopahtie) bei Katzen sowie Kuru, Creutzfeldt-Jakob-Krankheit und andere Erkrankungen... weiterlesen

BTL-Kraftstoffe

BTL kürzt die Wortfolge "Biomass-to-Liquid" ab, auf Deutsch übersetzt "Biomasse zu Flüssigkeit".
BTL ist ein Kraftstoff, der aus Biomasse synthetisiert wird. Er wird aus fester Biomasse, zum Beispiel Energiepflanzen, Stroh oder Brennholz, also aus Zellulose und Hemizellulose hergestellt. Prinzipiell können mit der BTL-Herstellung verschiedenste Kraftstoffsorten erzeugt werden. Das können neben herkömmlichen Kraftstoffersatzstoffen auch vollkommen neu entwickelte und auf moderne Motoren abgestimmte Kraftstoffe... weiterlesen

Bt-Mais

Der Bt-Mais ist eine Maissorte, in die mit Methoden der Gentechnik ein Gen des Bodenbakteriums Bacillus thuringiensis eingebaut wurde.
Dieses Bakterium ist in der Lage, ein spezielles Protein (Bt-Toxin) zu erzeugen, das bei Aufnahme die Darmwand einiger Fraßinsekten zerstören kann und dadurch als Insektizid geeignet ist. Dieses Gift codierende Gen wurde in den Mais eingeschleust, um eine Resistenz gegen die Larven des Maiszünslers (Ostrinia nubilalis) und den westlichen Maiswurzelbohrer zu... weiterlesen

Cash-Flow 3

Mit Hilfe des Cash-Flows lässt sich die Zahlungskraft eines Unternehmens beurteilen.
Der Cash-Flow in seiner einfachsten Form wird folgendermaßen berechnet: Jahresüberschuss/-fehlbetrag + Abschreibungen (- Zuschreibungen) + Zunahme (- Abnahme) der langfristigen Rückstellungen (inklusive Pensionsrückstellungen und Sonderposten mit Rücklagenanteil) Der Cash-Flow 3 errechnet sich aus der ordentlichen, zeitraumechten Eigenkapitalbildung zuzüglich der Abschreibungen abzüglich der Tilgungen. Der Wert gibt den Betrag an, der für Investitionen als eigene... weiterlesen

Clothianidin

Mit dem für Menschen ungiftigen Wirkstoff Clothianidin wird das Maissaatgut vor schädlichen Insekten wie Drahtwürmern und Fritfliegen geschützt.
Während das Mittel normalerweise nur auf kleineren Flächen genutzt wird, behandeln die Landwirte in Baden-Württemberg und Bayern nach dem Auftreten des Maiswurzelbohrers die komplette Maisanbaufläche mit stärker gebeiztem Saatgut. Clothianidin wirkt gegen saugende und beißende Insekten, wie Blattläuse, Thripse und Weiße Fliege. Es wird vor allem über die Wurzeln, aber... weiterlesen

Cluster

'Clustern' bedeutet 'zusammenfassen'. Die deutsche Übersetzung lautet Traube, Bündel oder Haufen.
Cluster können aus ökonomischer Sicht als Netzwerke von Firmen und Personen gesehen werden, die über gemeinsame Austauschbeziehungen entlang der Wertschöpfungskette gebildet werden, um Wettbewerbsvorteile zu erreichen.   Ein Beispiel dafür ist die Cluster-Offensive des Freistaates Bayern, sie zielt auf die landesweite Vernetzung der Potentiale aus Wirtschaft und Wissenschaft ab, um Innovations- und... weiterlesen

Cross Compliance

Streng übersetzt bedeutet der englische Begriff "Cross Compliance" auf Deutsch "Überkreuzeinhaltung".
Die Gewährung von Direktzahlungen ist an Auflagen geknüpft. Seit dem 1. Januar 2005 sind Kürzungen der Fördergelder möglich, wenn Landwirte gegen EU-Vorschriften in den Bereichen Umwelt, Futtermittel- und Lebensmittelsicherheit, sowie Tiergesundheit und Tierschutz verstoßen. Die Verknüpfung der Direktzahlungen mit der Einhaltung der EU-Bestimmungen wird "Cross Compliance" genannt.   weiterlesen
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Rapsschrot 202,00 €/t  zur dlz-Prognose
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Wer mit Gülle düngt, sollte wissen, was technisch möglich und ökonomisch sinnvoll ist. Zudem ist eine Reihe von gesetzlichen Auflagen einzuhalten. Lesen Sie hier, wie Sie Gülle am besten lagern und transportieren und wie Sie den Wirtschaftsdünger gezielt ausbringen.zum Thema
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