Montag, 21.05.2012
Sämaschine Citan jetzt auch mit sechs Meter Arbeitsbreite
Hasbergen-Gaste - Mit der Citan 6000 hat Amazone die Baureihe seiner Solo-Sämaschinen jetzt um eine Maschine mit sechs Meter Arbeitsbreite und 3.000 Liter Korntankvolumen erweitert.
Interessant ist die Citan vor allem für Betriebe, die mit dem absätzigen Säverfahren arbeiten.
© Amazone
Wie Amazone mitteilt, ist die Citan, die bisher mit Arbeitsbreiten von acht, neuen und zwölf Meter angeboten wird, interessant für Betriebe, die mit dem absätzigen Säverfahren arbeiten. Bei diesem Säverfahren findet die Bodenbearbeitung zeitlich entkoppelt bereits im Vorfeld der Saat statt, so dass man bei der Aussaat mit der Solo-Sämaschine - dank Arbeitsgeschwindigkeiten bis 20 km/h – extrem hohe Säleistungen genau zum optimalen Saattermin schaffe.
Als Faustzahl für die Flächenleistung der Citan gelte circa ein Hektar pro Stunde und Meter Arbeitsbreite. Zugleich liege der Kraftstoffverbrauch bei nur 2,8 Liter pro Hektar (Messungen des DLG-Testzentrums). Der Zugleistungsbedarf betrage circa 25 PS pro Meter Arbeitsbreite. Trotz des hohen Arbeitstempos sei die Qualität der Saatgutablage sehr gut.
Absätziges Verfahren bietet Vorteile bei steigenden Weizen- und Rapsanteilen
RoTeC+-Schare und die Tiefenführungsrollen Control 25 sollen eine hohe Laufruhe bei absolut exakter Tiefenbegrenzung gewährleisten.
© Amazone
Die RoTeC+-Control-Schare der Citan, die mit bis zu 55 Kilogramm Schardruck beaufschlagt werden könnten, und die neuen Tiefenführungsrollen Control 25 sicherten eine hohe Laufruhe bei absolut exakter Tiefenbegrenzung. Für die optimale Einbettung der Saat stünden Exaktstriegel oder Rollenstriegel, letzterer mit verstellbarer Andruckintensität, zur Verfügung.
Die Vorteile des absätzigen Säverfahrens kommen Amazone zufolge vor allem dann zum Tragen, wenn die Anteile von Winterweizen und/oder Raps in den Fruchtfolgen zunehmen und somit die Zeitfenster für die Bestellung dieser Früchte enger werden. Das gelte auch für die Bestellung von Sommergetreide. Berücksichtige man die zunehmend auftretenden Wetterkapriolen, könne die Solosaat außerdem helfen, Wasser zu sparen. Andererseits liefere sie die Möglichkeit, in einem nassen Herbst mit einer leichten, schlagkräftigen Maschine erfolgreich zu säen. Außerdem seien die Solosämaschinen sehr gut für die Aussaat von Zwischenfrüchten geeignet. In diesem Fall arbeiteten sie kostengünstiger als Säkombinationen und zugleich präziser als Streuerlösungen auf einem Bodenbearbeitungsgerät.
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