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[ » ah nachrichten für die Landwirschaft » Wirtschaft » AMI-Rohstoffindex-Dezember-2011 ]
Montag, 21.05.2012
Wirtschaft | 08.12.2011 Redaktion agrarheute.com

Rohstoff-Index wieder fester

Bonn - Aus 13 Agrarprodukten errechnet die AMI monatlich den Rohstoff-Index. Zeigte er sich im Oktober noch unter Druck, hat er die Verluste im November wieder nahezu aufgeholt.
Rohstoff-Index wieder fester
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Rohstoff-Index wieder fester
Der Agrarrohstoff-Index der Agrarmarkt Informations-GmbH für die wichtigsten in Deutschland erzeugten Agrarprodukte hat sich im November um 1,5 Punkte befestigt und die Verluste aus dem Oktober wieder nahezu aufgeholt. Weiter abbröckelnden Kurse für Getreide wurden durch höhere Erzeugerpreise für Schlachtschweine und Rinder mehr als ausgeglichen. Mit 139,5 Punkten bewegte sich der Wert für die 13 im Index enthaltenen Agrarprodukte im langfristigen Vergleich zudem weiter auf hohem Niveau. Auch wird die Vorjahreslinie um 9,5 Punkte oder 7,3 Prozent übertroffen.

Nutztiere: Erzeugerpreise legen zu

Gegenüber Oktober steigende Kurse registrierte die AMI insbesondere bei Schlachtschweinen mit einem Plus von 4,5 Prozent, deren Fleisch hervorragende Absatzmöglichkeiten durch den flotten Drittlandsexport hatte.
 
Bei Schlachtrindern zogen die Preise aufgrund der regen Nachfrage für das kommende Weihnachtsgeschäft weiter an; so verteuerten sich Jungbullen im Monatsmittel um 3,5 und Schlachtkühe um 2,8 Prozent.
 
Stabil blieben die Preise vom Oktober zum November bei Milch (+0,3%) und Geflügelfleisch (+0,0%).
 
Pflanzliche Agrarprodukte: Abwärtstrend geht weiter
 
Dagegen setzen die Preise für pflanzliche Agrarprodukte im November ihre Abwärtsentwicklung weiter fort.
 
Das reichliche Angebot an Körnermais notierte um drei Prozent schwächer und bei Brotweizen fielen die Preise im Schnitt um zwei Prozent, und zwar ausgelöst durch eine extrem schwache Nachfrage, auch im Exportgeschäft.
 
Andere Futtergetreide ermäßigten sich angebotsbedingt im Preis nicht so stark; bei Futterweizen war es minus 1,3 und bei Futtergerste minus 0,7 Prozent zum Vormonat.
 
Dezember: Märkte weiter uneinheitlich
 
Für den Dezember rechnen Marktteilnehmer mit unterschiedlichen Tendenzen. Während das Angebot an Getreide und Ölsaaten bei schwachem Absatz noch weiter unter Preisdruck stehen dürfte, wird bei Schweinen und Milch mit anhaltend stabilen Preisen gerechnet. Bei Schlachtrindern wird es jedoch bei wieder deutlich rückläufiger Nachfrage zu Preisrücknahmen kommen.

Weitere Informationen erhalten Sie auf www.AMI-informiert.de ...
AMI
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Keywords AMI | Agrarrohstoffe | Futtergetreide | Milchpreise | Rinderpreise | Rohstoff-Index | Rohstoffpreise | Schweinepreise | Weizenpreise
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