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Laut einer Meldung des DBV hätten auch die Bundesländer letztendlich ihre früheren durchaus sachgerechten Vorstellungen zur Haftungsregelung aufgegeben. Da weiterhin auch nach der Novellierung zum Beispiel die verschuldensunabhängige Haftung gelten werde, bleibe der DBV bei seiner ablehnenden Haltung, denn Landwirte seien danach trotz gesetzeskonformen Verhaltens einem unkalkulierbaren Risiko ausgesetzt.
Der DBV kritisiert, dass mit der Novelle versäumt wurde, auch die Saatgutindustrie in die Verantwortung zu nehmen. Der DBV anerkennt, dass jetzt die Grundsätze zur guten fachlichen Praxis beim Anbau gentechnisch veränderter Pflanzen verankert wurden. Damit liege nunmehr eine Grundlage für die geforderte Koexistenz der verschiedenen Anbauformen und verbindlicher Informationspflichten einschließlich der verpflichtenden Aufklärung über die Rechtsfolgen zwischen benachbarten Landwirten vor. Unverständlich bleibe hingegen, dass unterschiedliche Abstände zwischen Anbauflächen mit gentechnisch veränderten Pflanzen und Flächen ohne Gentechnik, je nachdem ob letztere konventionell oder ökologisch bewirtschaftet wurden, ohne wissenschaftliche Begründung beibehalten wurden.
Als Mogelpackung und untaugliches Instrument zur Verbraucheraufklärung werte der DBV die Verwässerung der bisherigen strengen Regelung zur Kennzeichnung "Ohne Gentechnik". Nach bisherigem Recht könnten sich die Verbraucher darauf verlassen, dass bei der Herstellung damit beworbener Produkte keine Gentechnik im gesamten Produktionsprozess zur Anwendung kam. In Zukunft müsse der Verbraucher damit rechnen, dass Lebensmittel, die mit dem Siegel "Ohne Gentechnik" beworben werden, dennoch unter Verwendung von Gentechnik in einzelnen Produktionsstufen hergestellt werden. (pd)

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| Weizen | 213,00 Euro/t | zur dlz-Prognose |
| Mais | 213,00 Euro/t | zur dlz-Prognose |
| Kartoffeln | 5,50 Euro/dt | zur dlz-Prognose |
| Braugerste | 228,00 Euro/t | zur dlz-Prognose |
| Jungbullen U3 | 3,80 €/kg | zur dlz-Prognose |
| Kühe R3 | 3,35 €/kg | zur dlz-Prognose |
| Milch | 32,00 Cent/kg | zur dlz-Prognose |
| Ferkel NS | 0,00 €/St. | zur dlz-Prognose |
| Schweine 56% | 1,68 €/kg | zur dlz-Prognose |
| Sojaschrot | 387,00 €/t | zur dlz-Prognose |
| Rapsschrot | 256,00 €/t | zur dlz-Prognose |
