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Der kräftige Sonnenschein und das warme Wetter vor Ostern haben rechtzeitig zum Saisonbeginn dem Spargel einen kräftigen Wachstumsschub verpasst. Nach Angaben des Ministers hat sich der Spargel in diesem Jahr trotz des langen und frostreichen Winters gut entwickelt, denn inzwischen liegen über 90 Prozent der bayerischen Spargeldämme unter Folie. Der Pro-Kopf-Verbrauch an Frischware sei in der Vergangenheit stetig angestiegen und liege jetzt konstant bei rund 1,1 Kilo. Um die große Nachfrage zu decken, ist die bayerische Anbaufläche ebenfalls in den vergangenen Jahren gewachsen. Mit rund 2.300 Hektar hat sie im letzten Jahr das Rekordniveau von 2007 knapp erreicht. 450 Hektar davon sind Junganlagen, die erst in den nächsten Jahren Ertrag bringen. Die durchschnittliche Erntemenge pro Hektar lag 2008 mit 4,5 Tonnen rund vier Prozent über dem Durchschnittsertrag der letzten sechs Jahre. Insgesamt wurden 2008 mehr als 8.300 Tonnen des Edelgemüses geerntet.
Vermarktet wird der bayerische Spargel zu 80 Prozent über den regionalen Handel direkt an Verbraucher und Gaststätten. "Vor allem die kurzen Wege vom Feld auf den Tisch sind ein unschlagbarer Vorteil unseres heimischen Spargels. Die Nähe sorgt für ein Höchstmaß an Frische und Qualität", so der Minister. Der Verbraucher sei dafür auch bereit, etwas tiefer in die Tasche zu greifen. Der Selbstversorgungsgrad liegt in Bayern inzwischen bei 70 Prozent – bei anderem Gemüse sind es gerade mal 42 Prozent.
Die Bayerische Landesanstalt für Landwirtschaft wird laut Brunner auch in diesem Jahr auf allen Handelsebenen umfangreiche Qualitätskontrollen durchführen. Darüber hinaus sollen "Schrobenhausener Spargel" und "Fränkischer Spargel" künftig europaweit geschützt werden: Für beide Herkunftsangaben läuft derzeit ein EU-Anerkennungsverfahren. Bayerns größte Spargelregion ist Schrobenhausen, zu der auch die Gebiete Pfaffenhofen, Ingolstadt, Neuburg a. d. Donau, Pörnbach und Aichach- Friedberg zählen. Hier liegen 40 Prozent der Anbaufläche. Es folgen das unterfränkische Maingebiet um Volkach, Kitzingen und Münsterschwarzach mit etwa 20 Prozent, das niederbayerische Anbaugebiet um Abensberg mit 18 Prozent und die mittelfränkischen Regionen Nürnberg, Fürth, Erlangen und Roth mit rund 16 Prozent der bayerischen Anbaufläche. Kleinstes Spargelanbaugebiet ist die oberfränkische Region um Bamberg und Forchheim mit rund sechs Prozent der Anbaufläche. (pd)

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| Jungbullen U3 | 3,80 €/kg | zur dlz-Prognose |
| Kühe R3 | 3,35 €/kg | zur dlz-Prognose |
| Milch | 32,00 Cent/kg | zur dlz-Prognose |
| Ferkel NS | 0,00 €/St. | zur dlz-Prognose |
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| Sojaschrot | 387,00 €/t | zur dlz-Prognose |
| Rapsschrot | 256,00 €/t | zur dlz-Prognose |
