Montag, 21.05.2012
Bio
| 24.01.2012
Das sind die besten Bioprodukte Bayerns
Berlin - Erstmals hat die Landesvereinigung für den ökologischen Landbau die "besten Bioprodukte Bayerns" ausgezeichnet. Landwirtschaftsminister Helmut Brunner zeichnete die Gewinner aus.
Der LVÖ-Vorsitzenden Josef Wetzstein, Franz-Jürgen Lukowiak (Andechser), Maria Krieger (Riedenburger), Julia Hofstetter (Berchtesgadener Land), Nicole Stocker (Hofpfisterei), Minister Brunner und LVÖ-Geschäftsführer Harald Ullmer (v.l.).
© Schmalz/StMELF
Die Gewinner des heuer von der Landesvereinigung für den ökologischen Landbau in Bayern (LVÖ) erstmals verliehenen Preises waren zuvor aus den 100 Produkten ausgewählt worden, mit denen sich die LVÖ derzeit in der neuen Bayernhalle unter dem Funkturm auf einer "Ökomeile" der Grünen Woche präsentiert. Ausschlaggebend für die Auswahl war der erzielte Umsatz und damit die Vorliebe der Verbraucher.
Die Sieger
Sieger wurden
- das Riedenburger Brauhaus für sein Emmerbier,
- die Münchner
Hofpfisterei für seine Öko-Sonne,
- die Andechser Molkerei Scheitz für
seinen Stevia-Joghurt und
- die Milchwerke Berchtesgadener Land für ihren
Knusperjoghurt.
Bei dem künftig jährlich geplanten Wettbewerb sollen
jeweils die vier besten bayerischen Bioprodukte in den Bereichen
Milchprodukte, Backwaren, Wurst und Bier prämiert werden. Brunner geht
davon aus, "dass sich der Wettbewerb in den kommenden Jahren fest
etabliert und die Branche zusätzlich anspornt".
Fast ein Drittel aller Biobetriebe Deutschlands in Bayern
Mit rund 6.500 Ökobetrieben, 2.500 Verarbeitern und über 200.000 Hektar
ökologisch bewirtschafteter Fläche ist Bayern das größte deutsche
Ökoland. Fast ein Drittel aller deutschen Ökobetriebe wirtschaften hier,
mehr als die Hälfte der in Deutschland erzeugten Ökomilch kommt aus
Bayern. Nach den Worten des Ministers hat sich in den vergangenen zehn
Jahren die Zahl der Betriebe und die Fläche verdoppelt. Für Brunner ist
das ein Beleg dafür, dass der Freistaat die richtigen Rahmenbedingungen
setzt. Neben einer hohen Umstellungsprämie werde hier der Ökolandbau auch
durch Forschung, Fortbildung und Vermarktung stark gefördert.
pd
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