Bildergalerie Giftiges Jakobskreuzkraut erkennen und bekämpfen

Das hochgiftige Jakobskreuzkraut wird in einigen Gegenden immer mehr zum Problem. Es stellt insbesondere eine Gefahr für Pferde und Rinder dar. Eine Bekämpfung muss sofort und frühzeitig erfolgen.

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    Die Pflanze bildet im Frühjahr beziehungsweise als Jungpflanze im ersten Jahr Rosetten, überwintert im Rosettenstadium, bevor sie im zweiten Jahr Blühtriebe bildet.

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    Befinden sich nur wenige Pflanzen auf der Fläche, lohnt eine Einzelpflanzenentnahme per Hand. Das ist besonders effektiv bei Jungpflanzen (Rosetten), weil bei diesen die ganze Wurzel mit entfernt werden kann. Aus verbliebenen Wurzelstücken im Boden können bei günstigen Bedingungen rasch neue Pflanzen entstehen.

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    Im zweiten Jahr wächst der aufrechte Stängel, der sich oberhalb der Mitte verzweigt. Erste blühende Pflanzen findet man ab Mitte Juni, die Hauptblütezeit ist Juli. Ein Abblühen und Versamen muss unbedingt verhindert werden.

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    Ist bei flächenhaftem Auftreten ein Ausstechen nicht mehr möglich, rät die Landwirtschaftskammer Rheinland-Pfalz zu einem Schröpfschnitt.  Die Nachmahd der Weideflächen sollte erst möglichst spät bei Blühbeginn erfolgen. Bei zu früher Nachmahd bleiben die Pflanzen zu vital.

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    Das Jakobskreuzkraut ist ein Windstreuer. Eine einzelne Kreuzkraut-Pflanze produziert bis zu 150.000 Samen. Als alternative Verwertung Jakobskreuzkraut-haltiger Aufwüchse wird die Biogasanlage empfohlen, da die Samen des Jakobskreuzkrautes in der Biogasanlage die Keimfähigkeit verlieren.

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    Grundsätzlich ist ganze Pflanze in allen Teilen stark giftig. Die Blüten weisen die höchste Konzentration an toxischen Alkaloiden auf, gefolgt von den Blättern. Mehr zur Bekämpfung lesen Sie in unserem Ratgeber.

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