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Wie der Versorger mitteilte, reicht die eingespeiste Biogasmenge aus, um etwa 25.000 Haushalte zu versorgen. Auftraggeber der Anlage ist der Biokraftstoffhersteller Verbio, der in Zörbig in Sachsen-Anhalt bereits eine ähnliche Anlage in Betrieb hat. In Schwedt teilen sich EWE und Verbio laut Unternehmensangaben die Investitionskosten von rund 10 Millionen Euro.
"Für die Realisierung der Anlage waren viele technische und logistische Herausforderungen zu bewältigen", erklärte Jörg Wieczorke, Netzgebietsleiter von EWE für Brandenburg und Mecklenburg-Vorpommern. Das zunächst mit einem Druck von lediglich 350 Millibar zur Verfügung gestellte Biogas müsse mittels zweier Verdichter auf einen Betriebsdruck von 40 Bar bis 70 Bar gebracht werden.
Größte Anlage in Deutschland
Eine weitere Besonderheit sei die Anlagengröße: In der ersten Ausbaustufe würden pro Stunde 3.500 Normkubikmeter (Ncbm) konditioniert und in das Netz eingespeist, in der zweiten Stufe werde die Leistung verdoppelt. "Die Anlage ist damit die größte in Deutschland, wahrscheinlich sogar weltweit", betonte Projektleiter Dr. Osman Kurt von EWE Netz.
Herausforderungen gut gemeistert
Zum Vergleich: Die bisher üblichen, zumeist landwirtschaftlichen Anlagen erzeugen etwa 350 Ncbm bis 700 Ncbm pro Stunde. "Die Größe der Anlage, die technischen Anforderungen und letztendlich die Konditionierung und Einspeisung solcher Mengen an Biogas seien für EWE Netz Neuland gewesen", so Kurt. Ausgangsstoff ist in Schwedt die bei der Herstellung von Biomethan aus Roggen anfallende Schlempe aus der Bioethanolproduktion. (AgE)

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