Dienstag, 22.05.2012
Bio
| 16.12.2011
Internationale Bioland-Schweinetagung in Wels
Mainz/Wels - 'Ökologische Schweinehaltung bei steigenden Anforderungen' - so lautet das Motto der Internationalen Bioschweinetagung des Anbauverbandes Bioland.
Ökoanbauverband L’Agence bio legte aktuelle Jahreszahlen zur Biolandwirtschaft in Frankreich vor.
© uschi dreiucker/pixelio
Die 11. Internationale Bioschweinetagung des Anbauverbandes Bioland findet vom 31. Januar bis zum 2. Februar im österreichischen Wels statt. Wie Bioland in einem Hinweis auf die in Zusammenarbeit mit dem Institut für Ökologischen Landbau in Trenthorst des Johann-Heinrich-von-Thünen-Instituts (vTI) organisierte Tagung weiter mitteilte, wird diese erstmals gemeinsam mit Naturland und BioAustria ausgerichtet.
Tierwohl, Kastration und Ebermast im Fokus
Im Fokus der Konferenz sollen das Tierwohl, die Kastration und Ebermast
sowie der Stallbau stehen. Ferner werden die Teilnehmer auf zwei
parallelen Exkursionen zu Biohöfen über Mast und Ferkelaufzucht
informiert. Darüber hinaus geht der Theologe Dr. Rainer
Hagencord vom Institut für theologische Zoologie der
Universität Münster in seinem Vortrag auf "Das Tier als Herausforderung
für den christlichen Glauben" ein. Außerdem präsentieren Gwendolyn
Rudolph vom Forschungsinstitut für biologischen Landbau (FiBL)
aus Wien und Dr. Andreas Steindl von REWE Wien ihre Erfahrungen
zur Akzeptanz von Eberfleisch. Schließlich berichten Bioschweinehalter
und Direktvermarkter über ihre Erfahrungen mit den verschiedenen
Methoden der Ferkelkastration.
Auf einer Podiumsdiskussion erörtern die
Schweinehalter Hermann Holzweber und Werner Arndt von
der Versuchsanstalt Haus Düsse das Thema "Sauen beim Abferkeln fixieren -
ja oder nein?". Weitere Themen der Bioland-Tagung sind die
Wirtschaftlichkeit und die Fütterung in der Schweinehaltung.
Anmeldungen
sind bis zum 9. Januar möglich. (Telefon 0462/9590-70, Telefax
04262/9590-50, tagungsbuero@bioland.de)
AgE
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