• nachrichten
  • themen
  • mediathek
  • community
  • WETTER

  • MÄRKTE & PREISE

  • BRANCHENBUCH

  • APPS

  • SHOP

  • WEITERE
    • Termine

    • Lexikon

    • Jobportal

    • Unternehmensporträt

    • Prospekt-Center

    • dlv-Agrarmedien

    • Mediadaten

agrarheute Home
nachrichten
Bitte warten
  • Suche
  • Quickfinder
  • Login
  • Registrieren
  • Newsletter
Bitte anmelden.
Bitte richten Sie Ihr Benutzerkonto unten stehend ein.
Wählen Sie bitte unten stehend aus unserem Newsletterangebot.

Für die eingegebene Quickfinder Nummer konnte kein Ergebnis gefunden werden.

Bitte geben Sie einen Suchbegriff ein.

Der Suchbegriff sollte mindestens 3 Zeichen beinhalten.

Sie wurden erfolgreich abgemeldet.

Bitte füllen Sie alle Felder aus.



Passwort vergessen


Falls Sie noch nicht für agrarheute.com registriert sind klicken Sie hier.

  • Home

  • Politik

  • Wirtschaft

  • Betriebsführung

  • Landtechnik

  • Pflanze

  • Rind

  • Schwein

  • Geflügel

  • Energie

    • Biogas

    • Biomasse

    • Solar

    • Wind

    • Aus der Wirtschaft

    • Spezielles

  • Bio

  • Umwelt

  • Leben

  • Specials

[ » ah nachrichten für die Landwirschaft » Energie » Biomasse » nachhaltigkeitszertifikat ]
Dienstag, 22.05.2012
Biomasse | 10.11.2010 Redaktion agrarheute.com

Biomasse: Kleinbetriebe werden entlastet

Berlin - Fast die gesamte deutsche Rapsernte 2010 ist als nachhaltig zertifiziert. Doch weil das komplexe Nachweissystem die Vermarktung hemmt, prüft die Regierung Erleichterungen. Für Kleinbetriebe sind längere Auditintervalle beschlossene Sache.

© agrarfoto.com
Bild vergrößern
© agrarfoto.com
Flüssige Biomasse wie Rapsöl oder Bioethanol, die energetisch genutzt wird, muss in der Europäischen Union ab 2011 bestimmte Nachhaltigkeitskriterien erfüllen. Ein Blick über die Grenzen zeigt, Berlin ist mit der Umsetzung der entsprechenden EU-Richtlinie (2009/28/EG) weit vorausgeprescht. Außer Deutschland hat bislang nur Österreich einen nationalen Rechtsrahmen geschaffen. Alle anderen Mitgliedstaaten haben die Erneuerbare-Energien-Richtlinie nicht umgesetzt oder allenfalls freiwillige Systeme der EU-Kommission zur Anerkennung vorgelegt.

Zertifizierte Ware: Bis zu acht Euro Preisdifferenz

Wird die Nachhaltigkeitszertifizierung für die deutsche Agrarwirtschaft dadurch zum Eigentor? Für 80 bis 90 Prozent der Rapsernte 2010 haben die deutschen Landwirte die Einhaltung der Nachhaltigkeitskriterien bestätigt – trotz anfänglich großer Skepsis gegenüber der zusätzlichen Selbstauskunft. Bis zu acht Euro je Tonne Rapssaat beträgt die Preisdifferenz zwischen herkömmlicher und zertifizierter Ware, Tendenz steigend.

Nachgelagerte Stufen klagen über Unterdeckung

Nachhaltigkeitszertifizierung: BLE kündigt Vereinfachungen an


alle Videos

Während der Erfassungshandel mit der Verfügbarkeit zufrieden ist, klagen die nachgelagerten Stufen über eine Unterdeckung. Die Probleme in der Vermarktung waren daher das zentrale Thema einer Fachtagung der Fachagentur Nachwachsende Rohstoffe (FNR), die vorige Woche in Berlin stattfand.

Audits: Erleichterungen für Kleinst- und Kleinbetriebe

Zumindest ein Stück kommt der Bund der Kritik aus der Wirtschaft nun entgegen. Für Klein- und Kleinstbetriebe werden Erleichterungen bei den Audits geschaffen. Statt einer jährlichen Kontrolle sollen Kleinstbetriebe mit einem Wareneingang von bis 250 Tonnen fester Biomasse und nur einem Standort nur alle fünf Jahre auditiert werden. Für Kleinbetriebe mit einem Standort und einer Erfassung bis 500 Tonnen Biomasse beträgt das Intervall drei Jahre. Die Lockerung würde vor allem zahlreichen kleinen Ölmühlen in Süddeutschland, die Raps selbst energetisch verwenden, zugute kommen.

Bilanzierung: Leichterer Einstieg durch verlängerte Frist

Während die Lockerung für Klein- und Kleinstbetriebe beschlossene Sache ist, sind Erleichterungen für die Massenbilanzierung noch in der Schwebe. Als ziemlich wahrscheinlich gilt eine Verlängerung des Zeitraums zur Erstellung der ersten Massenbilanz. Die Rede ist von bis zu zwölf Monaten. In Deutschland gilt für die Bilanzierung eine Frist von längstens drei Monaten.

Die Verlängerung würde den Unternehmen den Einstieg in die Nachhaltigkeitszertifizierung erleichtern. Eine anfängliche Unterdeckung der Massenbilanz könnte durch den späteren Zukauf von zertifizierter Ware ausgeglichen werden.

Massenbilanzierung: Wirtschaft fordert 'weichere' Lösung

Wenig Aussicht auf Realisierung hat hingegen eine weichere Standortabgrenzung in der Massenbilanzierung. Sie wird von der Wirtschaft vehement gefordert, weil die derzeitige Regelung den Unternehmen überflüssige Transporte abverlangt. Wenn ein Händler beispielsweise über zertifizierten Raps in einem Lager in Magdeburg verfügt und eine Ölmühle in Hamburg die nachhaltige Ware kauft, muss er diese quer durch die Republik fahren, auch wenn er eine gleiche Menge nicht zertifizierter Ware bereits in Hamburg lagert. Ein buchhalterischer Ausgleich der Massenbilanz genügt dem europäischen Gesetzgeber nicht. Das hat allerdings seinen Grund: Das Umbuchen könnte nämlich dazu führen, dass mit Zertifikaten für nachhaltig erzeugten deutschen Raps preiswertes Palmöl aus malaysischem Raubbau reingewaschen würde. Das würde die EU-Nachhaltigkeitsanforderungen ad absurdum führen.

Zertifizierung: Große Unterschiede bei Mitgliedsstaaten

Im Dezember will die Europäische Kommission eine Mitteilung zur Umsetzung der Erneuerbare-Energien-Richtlinie vorlegen. Darin wird sie sich voraussichtlich zur Anerkennung verschiedener Modelle der Nachhaltigkeitszertifizierung äußern. Die großen Unterschiede zwischen den Mitgliedstaaten bei der Umsetzung der Nachweissysteme dürften dann ebenfalls auf den Tisch kommen.

Österreich: Unbürokratischer Ansatz

Wie die EU-Vorgaben ohne übertriebenen Aufwand umgesetzt werden können, zeigt das zum 1. Dezember 2010 in Kraft tretende Wiener Modell. Es ist wesentlich unbürokratischer als der deutsche Ansatz. Statt einer teuren Zertifizierung genügt in Österreich eine Registrierung bei der Agrarmarkt Austria (AMA). Die staatliche AMA führt selbst die vorgeschriebenen Kontrollen durch. Für die Erzeugerstufe ist in der Alpenrepublik eine ähnliche Selbsterklärung vorgesehen wie hierzulande. Ein kompliziertes mehrstufiges Konstrukt aus privaten Zertifizierungssystemen wie REDCert und ISCC, Registrierung bei der Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung (BLE) und Kontrollen durch unabhängige Zertifizierer kennt Österreich nicht.

Großbritannien/Frankreich: Freiwillige Nachweissysteme

Noch einfacher wollen es sich offenbar Großbritannien und Frankreich machen. Aus diesen beiden Mitgliedstaaten liegen der Europäischen Kommission bisher nur Anträge zur Notifizierung freiwilliger Nachweissysteme vor. Nationale gesetzgeberische Maßnahmen sind nicht vorgesehen. Auch einzelne Unternehmen wollen sich von der Kommission ihr Nachweissystem anerkennen lassen. Insgesamt neun Notifizierungsanträge werden von der Brüsseler Behörde geprüft. Mit Entscheidungen wird im Frühjahr 2011 gerechnet.

Biomasse: Kleinbetriebe werden entlastet
Bild vergrößern
Biomasse: Kleinbetriebe werden entlastet
Norbert Lehmann
Freier Agrarjournalist

 

 

 

 

 

 

 

  • Video: Kleine Betriebe nur alle drei Jahre zertifizieren
    Probleme in der Vermarktung waren das zentrale Thema einer Fachtagung der Fachagentur Nachwachsende Rohstoffe (FNR), die vorige Woche in Berlin stattfand. ansehen ...

  • Hochleistungsbakterien verdoppeln die Leistung von Biogasanlagen
    Neu entdeckte Mikroorganismen-Arten könnten die Gasausbeute um 20 Prozent und die Durchsatzmenge um bis zu 100 Prozent steigern.  weiterlesen ....

Um ein Kommentar zu schreiben müssen Sie sich einloggen.
Beitrag Empfehlen Drucken Kommentieren
« zurück Probeabo
Social Media



Lesen Sie und diskutieren Sie mit, was die Landwirtschaft bewegt.
Daten des Empfängers
Ihre Angaben
Ihr Kommentar: *
Wichtiger Hinweis:

Ihre Angaben werden von uns elektronisch gespeichert und nur für den Artikelversand verwendet.
Mit der Bestätigung des Sendebuttons willigen Sie in die Speicherung Ihrer Daten ein.

Wetter
Nord Süd
heute 26°C 17°C   0°C 0°C
morgen 22°C 15°C   0°C 0°C
über-
morgen
17°C 11°C   0°C 0°C
Alle Angaben ohne Gewähr
Alle Wetterdaten: mit 6-Tage-Vorschau
Märkte & Preise
dlz-Agrarmagazin
  • Pflanzen
  • Rinder
  • Schweine
  • Futtermittel
Raps 469,00 Euro/t zur dlz-Prognose
Weizen 212,75 Euro/t zur dlz-Prognose
Mais 211,00 Euro/t zur dlz-Prognose
Kartoffeln 5,10 Euro/dt zur dlz-Prognose
Braugerste 228,00 Euro/t zur dlz-Prognose
Jungbullen U3 3,79 €/kg  zur dlz-Prognose
Kühe R3 3,37 €/kg  zur dlz-Prognose
Milch 32,00 Cent/kg zur dlz-Prognose
Ferkel NS 56,50 €/St.  zur dlz-Prognose
Schweine 56% 1,68 €/kg  zur dlz-Prognose
Sojaschrot 387,00 €/t  zur dlz-Prognose
Rapsschrot 256,00 €/t  zur dlz-Prognose
Ausführliche Übersicht:
Alle Marktdaten
Alle dlz-Prognosen
LANDECHT.DE
DVD MEILENSTEINE DER LANDTECHNIK

Ein Muss für jeden Technik-Begeisterten - Zwölf Jahrhundertentwicklungen auf einer DVD!
AGRARNACHRICHTEN-TICKER
Krone zeigt Neuheiten 2012
Rettungsschirm für die Solarindustrie
Molkerei-Hochzeit: MUH und Arla wollen fusionieren
Zuckerrübe: Gräserbehandlung steht an
Profiwetter: Warm und gewittrig
Unternehmensporträt
Die Microsites mit allen Informationen zu: Zur Übersicht der teilnehmenden Unternehmen.
Termine ab morgen
23. Mai 2012
Vorbereitungslehrgang zur Meisterprüfung im Ausbildungsberuf "Landwirt/in"
23. Mai 2012
Getreidemanager 6. Lehrgangsblock
23. Mai 2012
Praktischer Vorratsschutz - Vorräte zweckmäßig schützen und Schädlinge tierschutzgerecht kontrollieren Sachkunde nach § 4 a und § 11 TierSchG (VZS 121)
23. Mai 2012
Haftung in der Photovoltaik; Vertragshaftung, Garantiehaftung, Produkthaftung

Alle Termine
Themendossier
Gülle nachhaltig nutzen
Wer mit Gülle düngt, sollte wissen, was technisch möglich und ökonomisch sinnvoll ist. Zudem ist eine Reihe von gesetzlichen Auflagen einzuhalten. Lesen Sie hier, wie Sie Gülle am besten lagern und transportieren und wie Sie den Wirtschaftsdünger gezielt ausbringen.zum Thema
DLV AGRAR-MEDIEN
Ausführliche Übersicht: Alle dlv Agrar-Medien
Umfrage
Setzen Sie in Ihrer Milchviehherde hornlose Bullen ein?
Ja, ich setze ausschließlich hornlose Bullen ein.
Ja, ich setze teilweise hornlose Bullen ein.
Nein, ich setze keine hornlosen Bullen ein.

Bild des Tages
Bild des Tages Alle Bilder ansehen
TECHNIKBOERSE.COM
Marktfrüchte  Tiere  Milch  Futtermittel
Testen Sie jetzt kostenlos die Beta-Version unseres "Marktkompass" mit Echtzeitkursen, Marktanalysen und Marktnachrichten - ein Service der dlv-Agrarmedien. Wählen Sie oben aus der Navigation den gewünschten Marktkompassbereich.
nach oben
agrarheute.com-Services
  • Service
  • Wetter
  • Märkte & Preise
  • Shop
  • Branchenbuch
  • Apps
  • Termine
  • Lexikon
  • Jobportal
  • Unternehmensporträt
  • Prospekt-Center
  • Mediadaten
  • Dienste
  • RSS
  • Newsletter
  • App
  • Sitemap
  • Tags
  • Themen
  • Mastitis unter Kontrolle
  • Düngung
  • Precision Farming
  • Risikomanagement
  • pfluglose Bodenbearbeitung
  • Biogas-Abwärmenutzung
  • Personalmanagement
  • Finanzierung
  • Windenergie
  • In Biogas investieren
  • Generationswechsel
  • Gülletechnik
  • Fachrubriken
  • Home
  • Politik
  • Wirtschaft
  • Betriebsführung
  • Landtechnik
  • Pflanze
  • Rind
  • Schwein
  • Geflügel
  • Energie
  • Bio
  • Umwelt
  • Leben
  • Specials
  • dlv - Deutscher Landwirtschaftsverlag
  • Verlag
  • Abo
  • Kleinanzeigen
  • Jobportal
  • landecht - der Shop für Land & Natur
  • Media
  • Mediadaten
  • Mediaservice dlv
  • Weitere
  • Impressum
  • AGB
  • Datenschutz
  • Kontakt

Die weiteren Angebote des dlv Deutscher Landwirtschaftsverlag

www.dlv.de
dlv Logo

Für den Inhalt dieser Seite ist eine neuere Version von Adobe Flash Player erforderlich.

Adobe Flash Player herunterladen