Tiergesundheit Blauzungenkrankheit: Vorschriften gegen Ausbreitung aktualisiert

von

Nachdem die EU-Institutionen bereits die Nutzung moderner, inaktivierter Impfstoffe auf dem Gesamtgebiet der Gemeinschaft freigegeben haben, sollen die Maßnahmen gegen das Blauzungen-Virus weiter angepasst werden.

Der Ständige Ausschuss für die Lebensmittelkette und Tiergesundheit (SCoFCAH) unterstützt die Änderung der Regeln zu Transportbeschränkungen für Wiederkäuer und Kontrollen im Falle des Ausbruchs der Krankheit. 

Grundlage war eine Neubewertung der EU-Behörde für Lebensmittelsicherheit (EFSA). Ziel ist es, den Mitgliedstaaten mehr Spielraum für Überwachungsprogramme zu gewähren und gleichzeitig Landwirten und Behörden den Umgang mit der Krankheit zu erleichtern. Ferner werden die Importbestimmungen für lebende Rinder, Schafe und Ziegen in die EU im Lichte der jüngsten wissenschaftlichen Ergebnisse entschärft.
 
Die Kommission unterstreicht, dass sich die Lage zum Krankheitsgeschehen während der vergangenen Jahre deutlich verbessert habe. Dieser Erfolg wird maßgeblich auf die kofinanzierten Impfkampagnen zurückgeführt. Die Zahl der EU-weit registrierten Ausbrüche der Blauzungenkrankheit sank von 45.000 im Jahr 2008 auf 39 im vergangenen Jahr. © AgE / mixmotive (Fotolia)
Schlagwörter