
Für die eingegebene Quickfinder Nummer konnte kein Ergebnis gefunden werden.
Bitte geben Sie einen Suchbegriff ein.
Der Suchbegriff sollte mindestens 3 Zeichen beinhalten.
Sie wurden erfolgreich abgemeldet.
Bitte füllen Sie alle Felder aus.
Falls Sie noch nicht für agrarheute.com registriert sind klicken Sie hier.
In der aktuellen Erklärung des Entwicklungskomitees der Weltbank empfiehlt diese, mehr in die Landwirtschaft zu investieren und den Fokus der Entwicklungshilfe auf die Landwirtschaft zu lenken. Dies gleicht nach Ansicht von COPA und COGECA und der European Food Bank Federation einem Schuldbekenntnis: Sprach sich doch die Weltbank in einem Bericht aus dem Jahre 2003 noch gegen jegliche Unterstützung der Landwirtschaft aus, sei es im Bereich der Produktion, der Forschung oder auch der Bildung.
Die Weltbank merke ebenso an, dass die gesteigerte Verwendung von Biokraftstoffen eine Verteuerung der Nahrungsmittelpreise bewirkt habe. Doch weniger als ein Prozent der Weizenernte der Welt wird für Biokraftstoffe benutzt. Grund für die gestiegenen Nahrungsmittelpreise sei vielmehr die steigende Nachfrage von Nahrungsmitteln, bei gleichzeitig abnehmender Produktion aufgrund klimatischer Probleme sowie steigender Betriebskosten für Energie, Dünger- und Futtermitteln.

"In Zukunft werden die Preise für Nahrungsmittel so stark schwanken wie schon lange nicht mehr. Ich glaube, dass Europa eine langfristige, nachhaltige Politik betreiben sollte, die die Bedürfnisse der Gesellschaft, auch die der benachteiligten Menschen, mit berücksichtigt. Die Marktentwicklungen und Produktionskosten müssen dabei natürlich miteinbezogen werden", sagte Jean-Michel Lemétayer, Präsident von COPA. "Diese neue Periode von Instabilität auf den Agrarmärkten stellt allen in der Nahrungserzeugung Tätigen vor eine Herausforderung. Wie können beispielsweise langfristige Investitionen im Zusammenhang mit solchen sich rasch ändernden Agrarmärkten gemacht werden?" bemerkte Van DijkVAN DIJK, Präsident von COGECA. "Die Hungersnot, die wir ausgerottet zu haben glaubten, kehrt auch nach Europa mit Gewalt zurück. Nahrungsmittelhilfe betrifft potentiell mehr als 74 Millionen Europäer, all diejenigen, die gegenwärtig unterhalb der Armutsgrenze leben. Das Recht auf Nahrung und die damit verbundene Notwendigkeit eines Nahrungsmittelhilfeprogrammes für die Ärmeren, die sich mit dieser Herausforderung auseinandersetzen müssen, ist mehr denn je von Nöten. Schon 1957, im Vertrag von Rom und auch im Vertrag von Lissabon, wurde dies zur obersten Priorität der gemeinsamen Agrarpolitik erklärt", so Jean Delmelle, Präsident der European Federation of Food Banks. (pd)

| Nord | Süd | ||||||
| heute | ![]() |
24°C | 17°C | ![]() |
25°C | 18°C | |
| morgen | ![]() |
20°C | 13°C | ![]() |
24°C | 19°C | |
| über- morgen |
![]() |
20°C | 14°C | ![]() |
19°C | 12°C | |
| Raps | 466,50 Euro/t | zur dlz-Prognose |
| Weizen | 212,75 Euro/t | zur dlz-Prognose |
| Mais | 208,50 Euro/t | zur dlz-Prognose |
| Kartoffeln | 5,10 Euro/dt | zur dlz-Prognose |
| Braugerste | 228,00 Euro/t | zur dlz-Prognose |
| Jungbullen U3 | 3,79 €/kg | zur dlz-Prognose |
| Kühe R3 | 3,37 €/kg | zur dlz-Prognose |
| Milch | 32,00 Cent/kg | zur dlz-Prognose |
| Ferkel NS | 56,50 €/St. | zur dlz-Prognose |
| Schweine 56% | 1,68 €/kg | zur dlz-Prognose |
| Sojaschrot | 387,00 €/t | zur dlz-Prognose |
| Rapsschrot | 256,00 €/t | zur dlz-Prognose |
