Mittwoch, 23.05.2012
Deutz expandiert in China mit weiterem Joint Venture
Köln - Die Deutz AG setzt ihre Asienstrategie fort und geht eine Kooperation mit dem chinesischen Maschinenbauer Shandong Changlin Machinery Group ein.
Die Deutz AG setzt Asienstrategie um und beginnt die Produktion von Motoren im Bereich unter vier Litern.
© DEUTZ AG
Die Deutz AG expandiert weiter und hat kürzlich einen Vertrag mit dem chinesischen Hersteller von Bau- und Landmaschinen Shandong Changlin Machinery Group abgeschlossen. Das Gemeinschaftsunternehmen, das sich Deutz (Shandong) Engine Co., Ltd. nennt, wird ab Anfang 2013 die Produktion von Motoren aufnehmen. Damit geht die Deutz AG bereits die dritte Kooperation mit einem chinesischen Unternehmen ein.
Motorenproduktion der Baureihe 2011
Das Joint Venture, nimmt Anfang des Jahres 2013 unter der industriellen Führung von Deutz die Produktion von Motoren der bewährten Baureihe 2011 auf, die für den Einsatz in Industrie-, Baumaschinen- und Landtechnikanwendungen ausgelegt sind. Mit der Produktion der Motoren unter vier Litern Hubraum erweitert das Unternehmen seine Präsenz in China, wo im Rahmen des Joint Ventures Deutz (Dalian) Engine Co., Ltd. seit 2007 Motoren im Bereich vier bis acht Liter Hubraum in Deutz Lizenz produziert werden.
An der Deutz (Shandong) Engine Co., Ltd., die in Linyi, in der Provinz Shandong ansässig sein wird, ist die Deutz AG mit 70 Prozent und die Shandong Changlin Machinery Group Co., Ltd. Mit einem Anteil von 30 Prozent beteiligt. Mittelfristig ist das dortige Werk für eine Kapazität von rund 65.000 Motoren ausgelegt.
Großes Wachstumspotenzial
„Der chinesische Markt birgt für uns das größte Wachstumspotenzial im asiatischen Raum. Der Aufbau einer Produktion von Motoren im Bereich unter vier Litern Hubraum in China ist daher eine logische und sinnvolle Ergänzung unserer bisherigen Präsenz in der Region, wo wir uns bereits seit vielen Jahren im Bereich größerer Motoren engagieren. Mit der Shandong Changlin, Machinery Group hat Deutz einen verlässlichen und erfahrenen Partner gefunden. Das börsennotierte Unternehmen ist bereits seit 30 Jahren im Bereich Bau- und Landmaschinenherstellung aktiv und zählt zu den Unternehmen, die bereits in der Vergangenheit besonders von der Wachstumsdynamik dieser Region profitiert haben“, sagt Dr. Helmut Leube, Vorstandsvorsitzender der Deutz AG.
Für die Deutz AG ist das Gemeinschaftsunternehmen bereits das dritte Joint Venture in China. In Dalian unterhält die Deutz AG gemeinsam mit der FAW Jiefang Automotive Co., Ltd. die Deutz (Dalian) Engine Co., Ltd., in Weifang betreibt Deutz gemeinsam mit Weichai Power das Joint Venture Weifang Weichai-Deutz Diesel Engine Co., Ltd. Zusätzlich ist die Deutz AG über eine Vertriebs- und Servicegesellschaft in Peking präsent.
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pd
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