Mittwoch, 23.05.2012
DEUTZ AG erreicht Umsatzsteigerung um 37,7 Prozent
Köln - Der Kölner Motorenbauer DEUTZ hat im Jahr 2010 die Trendwende geschafft und geht mit "beeindruckenden Wachstumszahlen" deutlich gestärkt aus der Konjunkturkrise hervor.
Dr. -Ing. Helmut Leube, Vorstandsvorsitzender der DEUTZ AG
© DEUTZ AG
Wie das Unternehmen weiter mitteilte habe man mit einem positiven operativen Ergebnis (EBIT vor Einmaleffekten) von 42,2 Millionen Euro die Erwartungen zu Jahresbeginn "bei weitem übertroffen und eine beeindruckende Steigerung" im Vergleich zum Vorjahr erreicht, in dem man noch einen operativen Verlust in Höhe von –46,3 Millionen Euro verkraften musste.
Unter Berücksichtigung von Einmaleffekten, die im Wesentlichen für die erfolgreiche Neustrukturierung der Finanzierung angefallen seien, erzielte DEUTZ im Geschäftsjahr 2010 ein operatives Ergebnis (EBIT) in Höhe von 22,3 Millionen Euro (2009: –89,2 Millionen Euro). Nach Zinsen und Steuern weise dies ein deutlich verbessertes, wenn auch noch negatives, Konzernergebnis von -15,9 Millionen Euro (2009: -119,8 Millionen Euro) aus.
Absatzsteigerung um 42,1 Prozent
Ausschlaggebend für die äußerst positive Ergebnisentwicklung sei gewesen, dass durch die frühzeitig eingeleiteten Programme zur Profitabilitätssteigerung die Fixkosten dauerhaft gesenkt werden konnten. Umso mehr habe das Unternehmen von der Absatzsteigerung um 42,1 Prozent auf 167.680 Motoren (2009: 117.961 Motoren) sowie der Umsatzsteigerung um 37,7 Prozent auf 1.189,1 Millionen Euro (2009: 863,4 Millionen Euro) profitieren können.
Getragen wurde dieses Wachstum insbesondere von Motoren für mobile Arbeitsmaschinen, von denen DEUTZ in 2010 mit 72.000 Stück doppelt so viele absetzte wie im Vorjahr (2009: 35.000 Stück). Damit habe das in der Krise am stärksten betroffene Anwendungssegment auch die höchsten Wachstumsraten gehabt. Ein Blick auf das vierte Quartal 2010 zeige, dass der Wachstumstrend weiter anhalte: Der Absatz der DEUTZ AG habe um 28 Prozent über dem Vorquartal und um 65 Prozent über dem letzten Quartal des Jahres 2009 gelegen.
Gut gefüllte Auftragsbücher
Im Umsatz habe DEUTZ ein Plus von 29 Prozent gegenüber dem dritten Quartal 2010 erzielt und im Vergleich zum Vorjahresquartal um mehr als 60 Prozent zugelegt. Insgesamt habe das Jahr 2010 die Auftragsbücher des DEUTZ-Konzerns gut gefüllt. Von Januar bis Dezember 2010 habe das Unternehmen mit 1.315,0 Millionen Euro 56,1 Prozent mehr Aufträge verbuchen können als im Vorjahr (2009: 842,3 Millionen Euro). Damit übertreffe der Auftragseingang für 2010 den Jahresumsatz von 1.189,1 Millionen Euro und bestätige die anhaltend positive Entwicklung.
Dieser positive Trend halte auch im laufenden Jahr 2011 an. Dem entsprechend optimistisch blicke DEUTZ in die Zukunft. Für das Geschäftsjahr 2011 erwartet das Unternehmen einen Motorenabsatz von deutlich mehr als 200.000 Stück, eine weitere kräftige Umsatzsteigerung um 25 Prozent und ein positives operatives Ergebnis im hohen zweistelligen Millionenbereich von mehr als 80 Millionen Euro. Dr. Helmut Leube, Vorstandsvorsitzender der DEUTZ AG: "Wir haben im abgelaufenen Geschäftsjahr wichtige strategische Weichen gestellt. Mit einem wirtschaftlich gestärktem Fundament, einer soliden Finanzierungsstruktur und einem Produktportfolio, das dem Kunden modernste Technologie mit höchster Qualität bietet, ist DEUTZ wieder einmal 'einen Schritt voraus'."
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