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"Die DLG-Feldtage 2010 sind mehr als je zuvor ein Bekenntnis für den Fortschritt in der Landwirtschaft. Den großen globalen Herausforderungen kann nur eine hochproduktive Landwirtschaft begegnen, die neueste technologische Fortschritte und Methoden anwendet. Nur so ist sie in der Lage, den knappsten aller Faktoren, die fruchtbare Acker- und Grünlandfläche, effizient zu nutzen und zugleich Belastungen für die Umwelt zu minimieren".
DLG-Feldtage: Einzigartige Möglichkeit zur Standortbestimmung
Dies erklärte der Präsident der DLG (Deutsche Landwirtschafts-Gesellschaft) Carl-Albrecht Bartmer zur Eröffnung der DLG-Feldtage Dienstag auf dem Rittergut Bockerode in Springe-Mittelrode bei Hannover. Die DLG-Feldtage bieten nach Ansicht des DLG-Präsidenten den Landwirten die einzigartige Möglichkeit zu einer persönlichen Standortbestimmung. Sie schafften Anreize, die eigenen Strategien im Pflanzenbau zu überdenken und weiterzuentwickeln.
Über 300 Aussteller: So viele wie nie zuvor
"Nirgendwo kann man moderne Sorten, neue Betriebsmittel, verfeinerte Anbaumethoden, praktisch erlebbare Landtechnik und neue wissenschaftliche Erkenntnisse in dieser auch international einmaligen Dichte besser wahrnehmen, als während der DLG-Feldtage 2010." Für ihn sind die DLG-Feldtage das Forum, "auf dem innovative Ackerbauern die Fortschritte der nächsten Jahre diskutieren." Über 300 Aussteller, so viele wie nie zuvor, präsentieren dazu ihre Ideen, bei der "Weltmeisterschaft des modernen Ackerbaus."
Verantwortungsvoller Umgang mit innovativen Technologien und Methoden
Der Vorstellung eines Ackerbaus nach historisierenden Vorbildern stehe ein Leitbild gegenüber, das weiter trägt: "Das Leitbild einer erkenntnisorientierten, sowohl fortschritts- und technologieoffenen und deshalb verantwortungsvollen Landwirtschaft." Aufgeschlossener und gleichzeitig verantwortungsvoller Umgang mit innovativen Technologien und Methoden seien der entscheidende Schlüssel für die Wettbewerbsfähigkeit des Pflanzenbaus und der Schlüssel zur Wohlstandssicherung, nicht nur der Landwirte, sondern zunächst für all jene, die in weniger begünstigten Regionen dieser Erde leben.
Bartmer: Forschung in der Biotechnologie muss in Deutschland möglich sein
Fortschritt sei nicht nur die Biotechnologie, wie die diesjährigen DLG-Feldtage mit Weiterentwicklungen im klassischen, integrierten wie ökologischen Pflanzenbau eindrucksvoll unterstreichen. Für den DLG-Präsidenten gehört zum Fortschritt auch biotechnologische Forschung. "Forschung und Nutzung dieser Technologien am Standort Deutschland muss möglich sein", betonte Bartmer. Dabei habe der Verbraucher zu Recht den Anspruch auf eine vollständige und transparente Kennzeichnung des Herstellungsprozesses der Nahrungsmittel.
Die DLG-Feldtage finden noch bis einschließlich Donnerstag, dem 17. Juni 2010, statt.

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