dlz-Aktuell Mühlen gehen von hohen Weizenpreisen aus

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Die Mühleinindustrie geht weiter von hohen Weizenpreisen in der neuen Ernte aus. [[mehr]] So rechnet der Vorstandssprecher der VK Mühlen AG, Christoph Kempkes damit,  dass die Getreidepreise volatil und in der Tendenz hoch bleiben. Aufgrund der anhaltenden Trockenheit in Deutschland haben die VK Mühlen ihre Erwartungen bezüglich Menge und Qualität bereits heruntergesetzt, berichtet die Lebensmittelpraxis. Weizen werde teuer bleiben und Mehl müsse folglich noch teurer werden. Bisher sei es laut Kempkes nicht gelungen, die drastisch gestiegenen Rohwarenpreise im notwendigen Umfang an Kunden weiter zu geben.
 
 

Ziel: Ausgeglichenes Ergebnis

Die VK Mühlen AG  weist für die erste Hälfte des Geschäftsjahres 2010/11 ein Konzernergebnis vor Steuern von 1,6 Mio. Euro aus. Das ist eine Verbesserung um 11,1 Mio. Euro gegenüber dem gleichen Zeitraum des Vorjahres, der allerdings aufgrund laufender Kartellverfahren durch hohe Einmalaufwendungen belastet war. Vorstandssprecher Christoph Kempkes wertet das erste Halbjahr „verhalten positiv". Es sei allerdings verfrüht, im nach wie vor stark defizitären deutschen Mehlgeschäft von einer Trendwende zu sprechen. An der Prognose eines ausgeglichenen Konzernergebnisses hält er fest.
 
Mit Modernisierungsinvestitionen und Restrukturierungsmaßnahmen sollen im Zuge des Programms „Entwicklung 2015" Kosten deutlich gesenkt und die Wettbewerbsfähigkeit erhöht werden. Dafür wurde mit den Hausbanken ein Finanzierungsvolumen von 155 Mio. Euro fixiert. 
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