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[ » ah nachrichten für die Landwirschaft » Wirtschaft » Düngemittelabsatz-02-11-11 ]
Donnerstag, 23.02.2012
Wirtschaft | 02.11.2011 Redaktion agrarheute.com

Landwirte kaufen weniger Mineraldünger

Der Rückgang der globalen Agrar- und Energiepreise schlägt auch auf die Preisentwicklung bei Düngemitteln durch.
Landwirt beim Ausbringen von Mineraldünger© Mühlhausen/landpixel
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Landwirt beim Ausbringen von Mineraldünger
© Mühlhausen/landpixel
Zwar haben sich Harnstoff und TSP im September an den globalen Spotmärkten noch einmal verteuert, gleichzeitig sind jedoch die Preise für Kalium und DAP zurückgegangen. Eine Ursache für den Preisrückgang ist sicherlich die sich abschwächende Nachfrage, beziehungsweise die Kaufzurückhaltung der Landwirte angesichts rückläufiger Getreidepreise und wachsender ökonomischer Unsicherheit.
 
Diese Annahme bestätigt Ende Oktober einer der weltweit führenden Hersteller von Stickstoffdünger, Yara International. Im dritten Quartal 2011 ging der Stickstoff-Absatz des Unternehmens in Europa um 14 Prozent zurück.

Harnstoff eher knapp

Landwirte kaufen weniger Mineraldünger
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Landwirte kaufen weniger Mineraldünger
In den USA zeigt der kräftige Rückgang der Getreidepreise ebenfalls Wirkung. Das Analystenhaus Profercy verzeichnete dort Ende Oktober einen leichten Rückgang der Importpreise für Harnstoff. Danach lagen die durchschnittlichen Einfuhrpreise (fob Gulf) für granulierten Harnstoff in den USA bei 473 USD/t und für UAN bei 345 USD/t und damit etwas unter den Preisen von Ende September (485 bzw. 354 USD/t).
 
Allerdings bleibt die globale Versorgungslage bei Stickstoffdünger und Harnstoff zunächst einmal angespannt. Ursache ist jedoch nicht so sehr eine boomende Nachfrage als vielmehr die zeitweise Verknappung des globalen Angebotes durch eine Halbierung der chinesischen Exporte.
 
Bei Phosphordüngern dürfte die Stabilisierung der politischen Lage in Nordafrika sowie eine Produktionsausweitung in Saudi-Arabien zu einer Entspannung der Angebotslage führen.
 
Ähnliche Tendenzen sind auch am Kalimarkt zu erwarten. Hier meldete der weltweit größte Hersteller UralKali im Oktober eine Ausweitung seiner Produktionskapazitäten. Ähnliche Ambitionen haben die kanadische Potash Group sowie chinesische Hersteller.
Dr. Olaf Zinke/Marktanalyst dlv
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Dr. Olaf Zinke/Marktanalyst dlv
 
 
Eine ausführliche Analyse zur Entwicklung am internationalen Mineraldüngermarkt ist in der Oktober-Ausgabe der Neuen Landwirtschaft zu finden.

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