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Im ersten Halbjahr 2010 wurden in Deutschland deutlich weniger Eier erzeugt als im Vorjahr. Konkrete Zahlen liegen zwar erst bis Mai 2010 vor, nach MEG-Kalkulationen dürfte die Vorjahreslinie in den ersten sechs Monaten aber um etwa 17 Prozent verfehlt worden sein.
Da der Inlandskonsum vergleichsweise stabil zum Vorjahr blieb, war der Importbedarf an Eiern groß. Insbesondere die Einfuhren von Schaleneiern wuchsen im ersten Halbjahr 2010, und zwar laut Statistischem Bundesamt um 14,8 Prozent auf 4,07 Milliarden Stück.
Niederlande: Vorjahresvolumen verfehlt
Hauptlieferant Niederlande konnte seine Lieferungen aber nicht ausbauen, mit 2,73 Milliarden Stück wurde das Vorjahresvolumen sogar um 0,4 Prozent verfehlt. Aus allen anderen relevanten EU-Ländern wurde aber deutlich mehr eingeführt, insbesondere aus Polen dem inzwischen zweitwichtigsten Lieferland. Von dort bezog man 423,7 Millionen Eier, und damit 48 Prozent mehr als 2009. Obwohl der Markt zeitweise knapp versorgt war stiegen auch die Ausfuhren von Schaleneiern, und zwar um 6,1 Prozent. Die Exporte spielen insgesamt aber eine untergeordnete Rolle.
Außenhandel: Export stark gesunken
Deutliche Verschiebungen gab es auch beim Außenhandel mit Eiprodukten. Während die Importe um 13,1 Prozent zulegten, sank der Export um 59,5 Prozent. Die MEG hat die vom Statistischen Bundesamt zur Verfügung gestellten Produktgewichte in Schaleneiäquivalente umgerechnet. Aus den vorliegenden Produktions- und Außenhandelsdaten errechnet sich für die ersten sechs Monate dieses Jahres ein statistisch erfassbares Eierangebot von 7,96 Milliarden Eier (basierend auf der Produktion in Betrieben mit mehr als 3.000 Plätzen). Damit bewegte man sich in etwa auf dem Level des Vorjahres. (pd)

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| Schweine 56% | 1,60 €/kg | zur dlz-Prognose |
| Sojaschrot | 287,00 €/t | zur dlz-Prognose |
| Rapsschrot | 184,00 €/t | zur dlz-Prognose |