
Für die eingegebene Quickfinder Nummer konnte kein Ergebnis gefunden werden.
Bitte geben Sie einen Suchbegriff ein.
Der Suchbegriff sollte mindestens 3 Zeichen beinhalten.
Sie wurden erfolgreich abgemeldet.
Bitte füllen Sie alle Felder aus.
Falls Sie noch nicht für agrarheute.com registriert sind klicken Sie hier.
Es war am Montag, als Romuald Schaber im Interview mit agrarheute.com erklärte, dass er über die aktuelle Entwicklung recht verblüfft sei. Weder Regierung noch Verwaltung hatten es offenbar für notwendig befunden, den BDM-Vorstand über ihren aktuellen Kenntnis und Erkenntnisstand zu informieren. Vorangegangen war, dass Landwirtschaftsministerin Isle Aigner am Freitag davor erklärt hatte, dass die Mengensteuerung bei der Milch endgültig „vom Tisch sei“.
Und nicht nur das: BDM-Vorstand Romuald Schaber äußerte im Interview auch sein Bedauern, dass er im Augenblick immer schlechter an die Politik herankomme. Gleichzeitig gibt es zwischen Kiel und München Anzeichen dafür, dass Bauernverbände und Landwirtschaftsministerien ihre Konzepte wieder stärker koordinieren. Wird das Ende der Debatte um eine Mengensteuerung auch zum Wendepunkt im Umgang mit dem BDM?
Dem BDM fehlen mittlerweile konkrete Erfolge: Der Milchlieferboykott war eher eine Kampagne von medienwirksamen Milchvernichtungsaktionen, die Teilnahme der Milcherzeuger denkbar gering. Eine Initiative, zusammen mit den Molkereien ein Konzept der Mengenstilllegung auszuarbeiten, wurde angekündigt, dann hat man nie wieder davon gehört. Die Zusammenarbeit mit den Grünen haben nur wenige begrüßt. Der Mehrheit der Milcherzeuger dürfte die Kooperation eher suspekt erschienen sein. Und auch in Brüssel gibt es keine einflußreichen Fürsprecher.
Diese Realität ist für viele BDM-Mitglieder nicht leicht anzunehmen. Sie sorgt für Enttäuschung und – wenig überraschend – auch für Aufregung. So geschehen, als wir in einem Kommentar am letzten Sonntag Ilse Aigner unsere Anerkennung für ihre eindeutigen Worte aussprachen. Sie waren überfällig. Ein Leser verlor die Nerven und wünschte uns glatt ins Jenseits.
Wenn der BDM jedenfalls nicht zu einer Politik des Machbachen, zu einer Realpolitik und vielleicht sogar zu einer Politik der kleinen Schritte findet, dürfte sein Einfluß in einem schwarz-gelben Deutschland als Vertretung von Milcherzeugern immer weiter abnehmen.
Olaf Deininger

| Nord | Süd | ||||||
| heute | ![]() |
23°C | 16°C | ![]() |
25°C | 18°C | |
| morgen | ![]() |
19°C | 13°C | ![]() |
23°C | 18°C | |
| über- morgen |
![]() |
20°C | 14°C | ![]() |
21°C | 13°C | |
| Raps | 466,50 Euro/t | zur dlz-Prognose |
| Weizen | 212,75 Euro/t | zur dlz-Prognose |
| Mais | 208,50 Euro/t | zur dlz-Prognose |
| Kartoffeln | 5,10 Euro/dt | zur dlz-Prognose |
| Braugerste | 228,00 Euro/t | zur dlz-Prognose |
| Jungbullen U3 | 3,79 €/kg | zur dlz-Prognose |
| Kühe R3 | 3,37 €/kg | zur dlz-Prognose |
| Milch | 32,00 Cent/kg | zur dlz-Prognose |
| Ferkel NS | 56,50 €/St. | zur dlz-Prognose |
| Schweine 56% | 1,68 €/kg | zur dlz-Prognose |
| Sojaschrot | 389,00 €/t | zur dlz-Prognose |
| Rapsschrot | 0,00 €/t | zur dlz-Prognose |
