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Japan verfüge bereits heute über die höchste Energieeffizienz und forciert den weiteren Ausbau seiner Vorreiterrolle. Noch im März 2008 hatte Japan einen Grundplan für Energie, die "Cool Earth Road Map", verabschiedet. "Japan hat schon eine nationale Strategie, das ist im internationalem Vergleich eine vorbildliche Ausnahme", kommentierte der Chairman des World Energy Dialogue, Prof. Dr. Klaus Töpfer. So wurde im Bereich Klimaanlagen bereits eine Steigerung der Effizienz um 68 Prozent erreicht, im Automobilsektor um 23 Prozent.
Bis zum Jahr 2030 rechnet die Internationale Energieagentur (IEA) mit einem Anstieg der Primärenergienachfrage von 50 Prozent. "Die Bereitstellung der zusätzlich benötigten Mengen stellt eine gewaltige Aufgabe dar. Wir müssen also eine tragfähige Brücke bauen, um von unserer jetzigen Wirtschaftsweise in eine CO2-ärmere Zukunft zu gelangen", erklärte Jürgen R. Thumann, Präsident des Bundesverbandes der Deutschen Industrie (BDI). "Unsere Kraftwerksbauer bieten Kraftwerke an, deren Wirkungsgrade deutlich über 50 Prozent liegen. Und dies kann noch gesteigert werden. Wir verfügen über eine ausgefeilte Kraft-Wärme-Kopplungstechnologie. Mit solchen Kombinationskraftwerken können Wirkungsgrade von über 90 Prozent erzielt werden", so Thumann weiter.
Thumann sieht Deutschland bei der Nutzung erneuerbarer Energien in einer Führungsrolle und fordert eine entschlossene Modernisierung aller Erzeugungsformen sowie den effizienten Netzausbau. "Es ist eine gemeinsame Herausforderung von Industrie- und Schwellenländern, den Übergang zur Energieversorgung mit geringerem CO2-Ausstoß voranzutreiben", stellte Dr. Antonio Pflüger von der Internationalen Energieagentur heraus. Trotz unterschiedlicher Positionen und Technologieansätze gab es hierzu einen weitgehenden Konsens unter den internationalen Industrievertretern. (ots)

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