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[ » ah nachrichten für die Landwirschaft » Energie » Biogas » Erlösmaximierung ]
Mittwoch, 23.05.2012
Biogas | 30.09.2011 Redaktion agrarheute.com

EEG-Plus-Tarif zur Erlösmaximierung

Zeven - Der Biogasspezialist MT-Energie bietet zukünftigen Betreibern von Biogasanlagen eine interessante Möglichkeit für die Direktvermarktung von Strom.
Die Warengenossenschaften profitierten von der Investitionsbereitschaft in erneuerbare Energien.© Mühlhausen/landpixel
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Die Warengenossenschaften profitierten von der Investitionsbereitschaft in erneuerbare Energien.
© Mühlhausen/landpixel
Der Gesetzgeber hat mit Wirkung zum 1. Januar 2012 Anreize für die Direktvermarktung des Stroms im EEG eingeführt. Mit dem EEG-Plus-Tarif bietet der Biogasspezialist MT-Energie zukünftigen Betreibern von Biogasanlagen eine interessante Möglichkeit, diese Anreize zu nutzen. Ziel ist es, die erzeugten Strommengen so profitabel wie möglich zu vermarkten. Konkret heißt das, dass MT-Energie dem Anlagenbetreiber eine fixe Garantiezahlung in Form eines Zusatzertrags von 0,5 Cent je kWhel. zum EEG-Standard gewährt. Bei einer privilegierten Anlage von ca. 500 kW elektrisch erzeugter Energie entspricht dies einem Zusatzertrag von circa 24.000 € p.a.
 
Gegenstand des EEG-Plus-Tarifs ist die Erzeugungsflexibilität des produzierten Stroms. Dahinter verbirgt sich die Fähigkeit einer EEG-Anlage, von einer Stromerzeugung in Grundlastfahrweise abzuweichen und die Jahresmenge variabel zu erzeugen. Ziel dieses Tarifansatzes ist es, einen Mehrerlös gegenüber der EEG-Einspeisevergütung zu erzielen.
 
Folgende Erlöspotenziale können genutzt werden:
  • Verlagerung der Stromerzeugung von preiswerten in höher vergütete Zeiträume.
  • Bereitstellung von Leistungsflexibilität für die Handelsmärkte.
  • Erbringung positiver und/oder negativer Sekundärreserveleistung.

E-Port schließt Anlage an zentrale Steuerung an

Der Anlagenbetreiber verpflichtet sich, die in dem Vertrag vereinbarte Erzeugungsflexibilität bereitzustellen. Dieses beinhaltet neben einem variablen BHKW eine planvolle Fütterung zur Bereitstellung einer gleichmäßigen Gasmenge. Parallel dazu erfolgt eine Abtretung des produzierten Stroms zur Vermarktung im Rahmen der Marktprämie an die energy2market GmbH (e2m) mit Sitz in Leipzig.
 
Über einen E-Port wird die Biogasanlage des Erzeugers an eine zentrale Steuerung angeschlossen. Durch den Zusammenschluss mit anderen Anlagen entsteht ein virtuelles Kraftwerk. Der E-Port übermittelt fortlaufend die aktuellen Erzeugungsdaten an die zentrale Steuerung. Außerdem empfängt der E-Port Befehle zur Änderung der Erzeugungsleistung und leitet diese an die Anlagensteuerung weiter.
 
Die Abrechnung im EEG-Plus-Tarif geschieht folgendermaßen: Ein Umweltgutachter rechnet aus, in welcher Höhe die Vergütung gewährt wird. Die Firma e2m entlohnt die jährlich gelieferte Menge mit der vom Gutachter ermittelten EEG-Vergütung. Über diesen Wert hinaus gewährt MT-Energie eine Zusatzvergütung (EEG-Plus-Tarif) von 0,5 Cent je kWh elektrisch, die sich aus der Nutzung der Erzeugungsflexibilität ergibt. 
pd
Fachbeitrag zum Thema:
Redaktion agrarheute.com Verwertung von Blockheizkraftwerken Biogas
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Keywords Biogasanlagenbetreiber | EEG | EEG-Einspeisevergütung | EEG-Plus-Tarif | Einspeisung | Erlösmaximierung | Erzeugerflexibilität | MT-Energie | Stromerzeugung
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