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Ziel des Verbandes ist laut eigenen Angaben die Förderung der nachhaltigen Biogasproduktion in Europa. Zu den Gründungsmitgliedern zählen Vertreter aus Deutschland, Italien, Lettland, Litauen, Österreich, Polen, Rumänien, der Schweiz, Spanien, der Tschechischen Republik und Ungarn. Sitz des Verbandes ist Brüssel. Zum ersten Präsidenten wurde Arthur Wellinger, Geschäftsführer des Biogas Forums Schweiz, gewählt. Vizepräsidenten sind Harm Grobrügge (Fachverband Biogas) und Franz Kirchmeyr (ARGE Kompost & Biogas, Österreich). Zum Vorstand gehören außerdem Jan Štambaský vom tschechischen Biogasverband und Pietro Gattoni vom italienischen Biogasverband.
"Mit der Gründung des europäischen Verbandes ist es nun möglich, die Anstrengungen der nationalen Verbände zu bündeln und den Informationstransfer zu optimieren. Die Länder mit beginnender Wachstumskurve können von der gesammelten Erfahrung bestehender Biogasländer profitieren", sagte Wellinger. Nicht zuletzt sollen die Interessen der nationalen Biogasverbände vereint und auf europäischer Ebene eingebracht werden. Der Verband will die in Brüssel anstehenden Gesetzgebungsverfahren im Sinne der Branche mitgestalten. Der Beitritt weiterer Mitglieder, wie z.B. der Biogasverbände aus Schweden, Frankreich und Dänemark, wird in den kommenden Monaten erwartet.
Der Zeitpunkt des europäischen Zusammenschlusses ist gut gewählt. Europaweit steigt die Zahl der Anlagen stark an. Neben Deutschland mit rund 4.000 Anlagen und Österreich mit über 300 Anlagen setzt der Boom nun auch in den osteuropäischen Ländern ein. So wurden in der Tschechischen Republik allein im letzten Jahr 40 neue Anlagen gebaut. Damit sei Biogas ein Arbeitsmarkt der Zukunft, in dem ein Großteil der Arbeitsplätze lokal und regional geschaffen werde. Die Branche zeigt sich überzeugt, dass sie auch der Wirtschaftskrise trotzen kann. Anaerobe Vergärung ist die einzige Technologie, die sowohl erneuerbaren Strom und Treibstoff als auch erneuerbare Wärme produziert. Gleichzeitig bereitet sie das eingesetzte Substrat zu einem wertvollen Dünger auf, trägt zur CO2-Senke bei und reduziert die NOx- Emissionen v.a. in der Landwirtschaft. (pd)

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| Raps | 466,50 Euro/t | zur dlz-Prognose |
| Weizen | 212,75 Euro/t | zur dlz-Prognose |
| Mais | 208,50 Euro/t | zur dlz-Prognose |
| Kartoffeln | 5,10 Euro/dt | zur dlz-Prognose |
| Braugerste | 228,00 Euro/t | zur dlz-Prognose |
| Jungbullen U3 | 3,79 €/kg | zur dlz-Prognose |
| Kühe R3 | 3,37 €/kg | zur dlz-Prognose |
| Milch | 32,00 Cent/kg | zur dlz-Prognose |
| Ferkel NS | 56,50 €/St. | zur dlz-Prognose |
| Schweine 56% | 1,68 €/kg | zur dlz-Prognose |
| Sojaschrot | 389,00 €/t | zur dlz-Prognose |
| Rapsschrot | 0,00 €/t | zur dlz-Prognose |