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Die Anlage wurde an die bereits seit 2002 bestehende Biogasanlage angeschlossen, die EWE 2006 übernommen hatte, schreibt das Unternehmen in einer Pressemeldung. Das darin erzeugte Biogas modifiziert die Aufbereitungsanlage so, dass es der Qualität von Erdgas entspricht und speist es dann direkt in das Ortsnetz ein. Dadurch könne das Biogas jetzt in größerem Umfang genutzt werden. Bislang diente es nur dazu, vor Ort Strom und Wärme zu erzeugen, wie es auch die Biogasanlagen in Wittmund und Surwold der Fall ist, die EWE seit 2004 und 2005 betreibt. Die mit Abfällen aus der Nahrungsmittelindustrie betriebene Anlage werde jährlich bis zu drei Millionen Kubikmeter Biogas in das Erdgasverteilnetz einspeisen. Diese Menge reiche aus, um bis zu 2.000 Haushalte ein Jahr lang zu versorgen.
Das eingespeiste Biogas findet nach Angaben von Dr. Thomas Neuber, EWE-Vorstand für Beschaffung und Produktion, auch bei einzelnen EWE Produkten konkrete Anwendung. So plane zum Beispiel die EWE-Tochter "NaturWatt" Kunden eine reine Biogasversorgung anzubieten. Der Vertrieb werde jedoch nicht vor Ende 2007 starten. Zudem solle das Biogas zukünftig auch Blockheizkraftwerke betreiben, die zum Beispiel im Rahmen von Contractingdienstleistungen wie dem EWE Wärme-Direkt-Service eingesetzt werden.
"Des Weiteren wollen wir Biogas als Kraftstoff voranbringen. Künftig mischen wir dem herkömmlichen Erdgas an mehr als 50 Tankstellen im EWE-Versorgungsgebiet zwischen Ems Weser und Elbe zehn Prozent Biogas bei", so Neuber abschließend. (pd)

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