Donnerstag, 24.05.2012
Die neuen ParaLevel Modelle der Fendt C-Serie
Marktoberdorf - Im Rahmen der SIMA 2011 in Paris gab Fendt bekannt, dass die bisherigen AL-Modelle der Fendt C-Serie zur Erntesaison 2011 durch zwei neue Mähdrescher-Modelle ersetzt werden.
Die Fendt-Händler sind mit dem Landtechnik-Hersteller aus dem bayerischen Marktoberdorf sehr zufrieden.
© Fendt
Diese vereinen laut
Fendt bewährte Dreschwerkstechnologien mit innovativen Neuerungen wie dem einzigartigen Hangausgleichssystem ParaLevel, einem neuen Elektronikkonzept sowie der spritsparenden SCR-Technologie.
Um einen optimalen und gleichbleibenden Durchsatz auch am Hang zu gewährleisten, seien die neuen Modelle der C-Serie (5275 C PL, 6335 C PL) mit der komplett neu entwickelten ParaLevel-Vorderachse ausgerüstet. Diese ermögliche einen Fahrwerksausgleich von bis zu 20 Prozent Hangneigung und garantiere so auch in hügeligen Regionen eine gleichmäßige Verteilung des Ernteguts auf den Dresch-, Abscheide- und Reinigungssystemen und damit maximale Produktivität und Effizienz.
Das Konzept dieser patentierten Vorderachse basiere auf der Struktur eines Parallelogramms und biete neben den klassischen Vorteilen eines Fahrwerksausgleichs weitere positive Eigenschaften. So könne der Fahrer zwischen einem Arbeitsmodus- und einem Transportmodus wählen. Im Arbeitsmodus werde durch die vergrößerte Außenbreite die Stabilität und Sicherheit in Hanglagen deutlich gesteigert. Im Transportmodus dagegen werde durch das Absenken der Vorderachse die Außenbreite reduziert, so dass selbst mit einer breiten Bereifung (5275 C PL mit 800/65 R 32 unter 3,50 Meter) die Straßenzulassung garantiert sei. Durch die Verstärkung der Endantriebe sei zudem die Stabilität und Zuverlässigkeit der gesamten Vorderachse weiter optimiert worden.
Komfortabler Arbeitsplatz mit neuem Elektronik-Konzept
Das neue C 2000 Terminal mit einem großen Touchscreen-Farbbildschirm (10,5 Zoll) biete höchsten Komfort bei der Bedienung und Überwachung der Maschine. Durch die Integration in die Armlehne würden Relativbewegungen zwischen dem Fahrer und dem Terminal verhindert. Das Terminal lasse sich sowohl über Touch als auch über Tasten und Drehrad bedienen. So könne der Fahrer selbst entscheiden, wie er seine Einstellungen vornimmt: Schnell und intuitiv über den Touchscreen oder aber bei Unebenheiten oder verschmutzten Fingern über die Tasten und das Drehrad. Alle wichtigen Einstellungen könnten zudem auch über Kippschalter an der Seitenkonsole gesteuert werden.
Über CAN-Bus-Elektronik ermögliche das System die komplett automatische Einstellung aller Hauptfunktionen. Der Fahrer müsse lediglich am Terminal die Fruchtart auswählen und schon würden automatisch alle dafür erforderlichen Einstellungen wie die Dreschtrommelgeschwindigkeit oder die Dreschkorbeinstellung angepasst. Das Terminal überwache alle Mähdrescher- und Motorfunktionen und liefere Details zum Status aller Hauptkomponenten sowie Arbeitsparameter. Gleichzeitig beaufsichtige das System alle wichtigen Wellendrehzahlen, Motor- und Getriebeöltemperaturen und biete ein komplettes Warn- und Diagnosesystem. Weitere hilfreiche Funktionen des neuen Elektronikkonzepts seien die automatische Anpassung der Haspelgeschwindigkeit an die Fahrgeschwindigkeit sowie ein Sicherheitssystem für das gesamte Dreschwerk.
Abgasnachbehandlung mit der spritsparenden SCR-Technologie
Ihre Kraft schöpften die ParaLevel Modelle der C-Serie aus einem 6-Zylinder Motor von AGCO Sisu Power. Mit 8,4 beziehungsweise 7,4 Litern Hubraum, dem CommonRail-Hochdruckeinspritzsystem und der Vier-Ventil-Technik lieferten sie eine maximale Leistung von 365 PS (6335 C PL, inklusive Power Boost) beziehungsweise 275 PS (5275 C PL).
Auch bei der C-Serie setzt
Fendt zur Erfüllung der Abgasnorm der Stufe 3b (Tier IV interim) auf die spritsparende SCR-Technologie, bei der die Abgase mit der Harnstofflösung AdBlue nachbehandelt werden. Damit würden nicht nur die Partikelemission und der CO2-Ausstoß deutlich reduziert, sondern auch der Kraftstoffverbrauch enorm gesenkt. Zudem ermögliche diese Technologie einen optimalen Verbrennungsvorgang und damit ein hervorragendes Dynamikverhalten. Doch nicht nur im Einsatz, sondern auch während der Straßenfahrt setze
Fendt auf einen geringen Verbrauch. So erreiche der Mähdrescher die Maximalgeschwindigkeit von 25 km/h bereits bei spritsparenden 1.900 Umdrehungen pro Minute. (pd)
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