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"Mit unserer Zusammenarbeit wollen wir die Qualität der dezentralen Stromerzeuger sicherstellen und zukünftige Testverfahren frühzeitig untereinander abstimmen", stellte Philipp Strauß, Vorstandsvorsitzender des neuen Vereins, auf der ersten Mitgliederversammlung am Rande des 13. Kasseler Symposiums Energie-Systemtechnik in Kassel fest. DERlab steht für European Distributed Energy Resources Laboratories und hat seinen Sitz beim Institut für Solare Energieversorgungstechnik (ISET) in Kassel. Derzeit speisen dezentrale Energieerzeuger wie Solarstromanlagen und Windturbinen ihren Strom weitgehend unkontrolliert auf der Niederspannungs- oder der Mittelspannungsebene ins öffentliche Netz ein, heißt es in einer Meldung des Vereins. Ihre steigende Anzahl schaffe neue Herausforderungen, insbesondere weil es in Europa derzeit weder einheitliche Normen noch einheitliche Anschlussbedingungen und Testverfahren für die Netzeinspeisung gibt.
In dem von der Europäischen Kommission geförderten Exzellenznetzwerk DERlab haben die Forschungsinstitute aus elf Ländern bereits seit Ende 2005 gemeinsame Anforderungen und Qualitätskriterien für den Anschluss und den Betrieb dezentraler Stromerzeuger entwickelt. Außerdem bereiten sie Test- und Zertifizierungsmethoden sowie europaweit gültige Normen für dezentrale Energieerzeuger vor. Mit der Vereinsgründung haben die Projektpartner nun die weitere Zusammenarbeit nach Ablauf des sechsjährigen Forschungsprojekts besiegelt: Auch nach 2011 nutzen sie gemeinsam die Laborinfrastruktur und tauschen Forschungsergebnisse, Personal und Know-how aus. Zu den Ergebnissen des Exzellenznetzwerks zählt beispielsweise die Vorbereitung eines internationalen Weißbuchs über den Forschungs- und Standardisierungsbedarf bei Stromrichtern. Diese werden zunehmend für die Integration dezentraler Energieerzeuger eingesetzt und passen beispielsweise die Spannung und Frequenz einer Solarstromanlage an die Netzbedingungen an. (pd)

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| Rapsschrot | 0,00 €/t | zur dlz-Prognose |
