Donnerstag, 24.05.2012
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Nachgefragt: Wie sieht die Zukunft für den ländlichen Raum aus?
Arzt weg? Laden weg? Bus weg? Sieht so die Zukunft für den ländlichen Raum aus? Wir fragten drei Teilnehmer des gleichnamigen Seminars.
Auto gehört zur Gewohnheit
Copa-Cogeca ist besorgt, dass durch das Greening zusätzliche kostenaufwändige Belastungen auf die Landwirte zukommen.
© Peter Smola/aboutpixel.de
Dorothee Kappenberg, Nordkampen, 29664 Walsrode Niedersachsen
Wer ein Auto hat und im mittleren Alter ist, dem fällt es nicht so auf, wie weit er oder sie zum Arzt oder zum Einkaufen fährt, fahren wird zur Gewohnheit. Erst wenn man selber älter ist oder vielleicht ältere Menschen zur Pflege im Haus hat, wird es einem bewusst, wie sehr man auf dem Land auf das Auto angewiesen ist. Bei uns kommt noch hinzu, dass wir an der Kreisgrenze liegen und dieß Infrastruktur auf überregionaler Ebene viele Verbesserungsmöglichkeiten hat. Ich könnte mir zum Beispiel vorstellen, dass ein Bürgertaxi ins Leben gerufen wird oder Einkaufsgemeinschaften gebildet werden. Die alten Leute sind im Allgemeinen sehr kontaktfreudig, die Organisation könnte gut über das Telefon laufen. Dann kann man auch einmal eine Zeitung austauschen oder ein persönliches Gespräch bei einer Tasse Kaffee führen, so dass der Vereinsamung entgegengewirkt wird.
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In das Dorf hineinhorchen
Elisabeth Brunkhorst, Wiedenbrügge, 31556 Wölpinghausen Niedersachsen
Für die Landfrauenarbeit halte ich es für wichtig, dass wir "in das Dorf hineinhorchen". Die Bedürfnisse können sehr unterschiedlich sein und reichen vom Zebrastreifen für die Schulkinder an der Durchgangsstraße bis hin zur Maßnahme gegen Flatrate-Trinken an der Bushaltestelle. Wir brauchen mehr Interessenvertretung "von innen heraus". Es muss noch mehr Initiative auf der mittleren Ebene aus den Kreisverbänden hervorgehen, um die Interessen der Frauen und Familien auf dem Land zu vertreten.
weiterlesen... Hilfe zur Selbsthilfe im Bürgeroffenen Forum
Wolfram Sest, 29556 Suderburg Niedersachsen
Ich bin Vorsitzender des BücherBus e.V. im Landkreis Uelzen und suche auf solchen Seminaren den Austausch mit Menschen in ähnlichen Situationen und Möglichkeiten der Vernetzung. Der BücherBus ist als Verein entstanden, nachdem der Kreistag 2004 die Schließung für 2005 beschlossen hat. Wir haben dann 2004 zunächst einen Förderverein gegründet und führen den Verein heute als Träger der Fahrbücherei mit zwei Angestellten im Landkreis Uelzen.
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Nachgefragt: Wie sieht die Zukunft für den ländlichen Raum aus?
Angelika Sontheimer
Freie Agrarjournalistin
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