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Mit dieser Feststellung hat der Präsident der Landwirtschaftskammer Rheinland-Pfalz, Norbert Schindler, vergangene Woche auf Äußerungen des Präsidenten des Deutschen Bierbrauerbundes, Dr. Richard Weber, reagiert, der einen Anstieg der Erzeugerpreise bei Braugerste um 50 Prozent beklagt hatte. Auch die Wachstumsraten beim Anbau von nachwachsenden Rohstoffen und Energiepflanzen seien als Begründung für Versorgungsengpässe bei Braugerste ungeeignet, erklärte Schindler. Die in den vergangenen Jahren vorgenommene Reduzierung der Anbauflächen sei vielmehr ein marktwirtschaftliches Verhalten der Betriebe gewesen. Diese hätten ihren Ertrag kaum noch kostendeckend absetzen können.
Ein verminderter Anbau und witterungsbedingt schwache Erträge hätten in den letzten beiden Jahren die Marktsituation bei Braugerste gravierend verändert. Durch ein Überangebot und einen stetigen Preisverfall sei Braugerste inzwischen knapp geworden. Dies habe den Erzeugerpreis wieder aus dem Keller geholt. Ein Großteil der Ernte des Jahres 2006 sei aber noch zu den vorab vereinbarten Niedrigpreisen verkauft worden, betonte der Kammerpräsident. Ein Preisanstieg bei der freien Ware im Jahresverlauf von 110 Euro/t auf 180 Euro/t rechtfertige jedenfalls keine Anhebung der Bierpreise. Selbst bei einem Preis von 190 Euro/t stecke in einem Kasten Bier lediglich Braugerste in einem Wert von 40 Cent.
Die Braugerstenernte des vergangenen Jahres habe den Bauern in Deutschland rund 275 Mio Euro eingebracht, erklärte Schindler. Das entspreche in etwa dem Betrag, den die deutschen Brauereien allein in die Fernsehwerbung investierten. Dies zwinge die Brauereien in Verbindung mit gestiegenen Energie-, Material-, Transport- und Personalkosten zu Preiser- höhungen. Der Schwarze Peter liege damit eindeutig nicht bei der Landwirtschaft. Künftige Versorgungsengpässe würden allein durch faire Preise vermieden. Braugerste werde dann wieder verstärkt angebaut, wenn die Rentabilität und damit die Sicherung der Wirtschaftlichkeit für die Betriebe gewährleistet sei. (age)

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| Weizen | 212,75 Euro/t | zur dlz-Prognose |
| Mais | 208,50 Euro/t | zur dlz-Prognose |
| Kartoffeln | 5,20 Euro/dt | zur dlz-Prognose |
| Braugerste | 228,00 Euro/t | zur dlz-Prognose |
| Jungbullen U3 | 3,79 €/kg | zur dlz-Prognose |
| Kühe R3 | 3,37 €/kg | zur dlz-Prognose |
| Milch | 32,00 Cent/kg | zur dlz-Prognose |
| Ferkel NS | 56,50 €/St. | zur dlz-Prognose |
| Schweine 56% | 1,68 €/kg | zur dlz-Prognose |
| Sojaschrot | 389,00 €/t | zur dlz-Prognose |
| Rapsschrot | 0,00 €/t | zur dlz-Prognose |
