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"Wir werden uns gegen solche Bestrebungen stellen", kündigte der agrarpolitische Sprecher der FDP-Bundestagsfraktion Thomas Dechant an. Er pocht auf weiterhin bundeseinheitliche Abstände und warnt vor einem Rückfall in die Kleinstaaterei in der Gesetzgebung. Derzeit beträgt der vorgeschriebene Abstand von GV-Mais zu konventionellem Mais 150 Meter sowie zu Öko-Mais 300 Meter.
Aufgrund des von Bundeslandwirtschaftsministerin Ilse Aigner ausgesprochenen Anbauverbots für den insektenresistenten Genmais MON810 von Monsanto ist derzeit aber ein kommerzieller Anbau von gentechnisch veränderten Organismen (GVO) in Deutschland verboten. Trotzdem will Aigners Ressort im Herbst Eckpunkte für eine neue GVO-Abstandsregelung vorlegen, mit der die Bundesländer mehr Spielraum erhalten.
Grüne Gentechnik "hat Perspektive in Bayern"
Nichtsdestotrotz drängt Bayerns Umweltminister Markus Söder auf Länderhoheit bei den GVO-Abständen, denn er strebt ein gentechnikfreies Bayern an. Dechant sieht unterdessen mit der CSU-Landtagsfraktion in Bayern einen "sehr großen Konflikt" heranschwelen und warnt die Christsozialen, dass man die Rückverlagerung der GVO-Abstände auf Länderebene nicht mittragen werde. Für Dechant hat die Grüne Gentechnik "sehr wohl eine Perspektive in Bayern", auch wenn seine Partei derzeit die einzige im bayerischen Landtag ist, die die Biotechnologie in der Landwirtschaft befürwortet.
Probleme in der Berliner Koalition gesehen
Der FDP-Agrarsprecher strebt denn auch an, die Grüne Gentechnik in Bayern durch das Mitspracherecht der Liberalen am Leben zu erhalten und setzt sich für praktikable Schwellenwerte bei unbeabsichtigten Verunreinigungen mit GVO-Bestandteilen ein. Davon abgesehen hat Dechant ohnehin Zweifel, ob Aigner die Neuregelung der Maisabstände mit der Rückverlagerung der Kompetenzen auf Ländereben überhaupt durchbekommen wird. Er sehe hier "Probleme in der Berliner Koalition", betonte der Liberalen-Agrarsprecher aus Bayern. (AgE)
Wir sollten die Finger vom GVO- Mais lassen, denn die Saatguthersteller(Züchter sind das für mich nicht) haben mit Ihren Verunreinigungen bewiesen, dass ihnen jede Schweinerei, die Geld bringt, recht ist.

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| Weizen | 215,75 Euro/t | zur dlz-Prognose |
| Mais | 207,25 Euro/t | zur dlz-Prognose |
| Kartoffeln | 7,40 Euro/dt | zur dlz-Prognose |
| Braugerste | 260,00 Euro/t | zur dlz-Prognose |
| Jungbullen U3 | 3,83 €/kg | zur dlz-Prognose |
| Kühe R3 | 3,13 €/kg | zur dlz-Prognose |
| Milch | 35,00 Cent/kg | zur dlz-Prognose |
| Ferkel NS | 54,20 €/St. | zur dlz-Prognose |
| Schweine 56% | 1,60 €/kg | zur dlz-Prognose |
| Sojaschrot | 287,00 €/t | zur dlz-Prognose |
| Rapsschrot | 184,00 €/t | zur dlz-Prognose |