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Im Vergleich zu den vergangenen Jahren hat sich das Unkrautspektrum zu den Frühkeimern verschoben. Während in den vergangenen Jahren bereits beim Auflaufen der Rübe erste Amarantpflanzen, Hirsen, Windenknöterich und Hundspetersilien zu finden waren, sind es in diesem Jahr vor allem das Klettenlabkraut und die Kamille, die dominieren. An Ungräsern findet man derzeit nur Ausfallgetreide und eventuell alten Ackerfuchsschwanz. Aufgrund der niedrigen Nachttemperaturen war die Entwicklung der Unkräuter relativ schwach.
Auf trockenen Standorten Blattherbizide verwenden
Große Teile Deutschlands sind derzeit durch eine extrem trockene Witterung mit sehr kalten Nächten geprägt. Lediglich auf einigen, wenigen Standorten konnten Niederschläge in den vergangenen Tagen den Boden gut durchfeuchten. Auf den trockenen Standorten ist eine blattwirkungsbetonte Herbizidstrategie empfehlenswert. Bodenwirkstoffe mit einem hohen Wasserbedarf kommen bei dieser Witterung kaum zur Wirkung. Die ausschließliche Verwendung von blattaktiven Präparaten verringert jedoch die Wirkungsdauer. Die Folgespritzung muss deshalb früher eingeplant werden, voraussichtlich auch eine zusätzliche Behandlung.
Mittelwahl verengt sich auf zwei Herbizide
Auf trockenen Standorten liegt derzeit die Hauptlast in der Herbizidbehandlung beim Phenmedipham und Desmedipham liegen. Beide Wirkstoffe haben eine relativ breite Wirkung. Bei entsprechender Konzentration und optimierter Benetzung reicht auch die Wirkung gegen Klettenlabkraut aus. Die Wirkung gegen Kamille ist vergleichsweise schlecht. Aus diesem Grund sollte eine kleine Menge Metamitron, das eine ausgesprochene Blattwirkung hat, zum Einsatz kommen. Die Ethofumesatmenge muss vor allem bei Frostrisiko stark verringert werden.
Eine Teilmenge verstärkt die allgemeine Herbizidwirkung, insbesondere die Klettenlabkrautwirkung. Der Einsatz von Chloridazon, Chloridazon+Quinmerac und Triflusulfuron sollte aufgrund der trockenkalten Witterung auf die 2. NAK verschoben werden.
(nu agrar)

| Nord | Süd | ||||||
| heute | ![]() |
20°C | 14°C | ![]() |
24°C | 17°C | |
| morgen | ![]() |
20°C | 13°C | ![]() |
21°C | 13°C | |
| über- morgen |
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21°C | 16°C | ![]() |
20°C | 12°C | |
| Raps | 459,75 Euro/t | zur dlz-Prognose |
| Weizen | 212,75 Euro/t | zur dlz-Prognose |
| Mais | 208,50 Euro/t | zur dlz-Prognose |
| Kartoffeln | 5,20 Euro/dt | zur dlz-Prognose |
| Braugerste | 228,00 Euro/t | zur dlz-Prognose |
| Jungbullen U3 | 3,79 €/kg | zur dlz-Prognose |
| Kühe R3 | 3,37 €/kg | zur dlz-Prognose |
| Milch | 32,00 Cent/kg | zur dlz-Prognose |
| Ferkel NS | 56,50 €/St. | zur dlz-Prognose |
| Schweine 56% | 1,68 €/kg | zur dlz-Prognose |
| Sojaschrot | 389,00 €/t | zur dlz-Prognose |
| Rapsschrot | 0,00 €/t | zur dlz-Prognose |
