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Täglich rollen Tausende LKW quer durch Europa, quer durch Deutschland - von Polen, Rumänien und Ungarn nach Frankreich und Italien, von Skandinavien in die Mittelmeerländer bis nach Afrika. Ihre Fracht: lebende Pferde, Rinder, Schweine, Schafe - die Opfer menschlicher Fraßsucht und menschlicher Gier nach Maximalprofiten. Bis zu fünf oder sogar zehn Tagen dauert die Reise in den rollenden Gefängnissen, stehen die Tiere enggepreßt in den LKW's, in glühender Sonne und eisiger Kälte, hungrig und durstig und häufig verletzt. 30.000 Pferde und 400.000 Schweine sterben alljährlich auf den Transporten. Trotzdem sind Lebendtransporte rentabel und werden staatlich subventioniert. Die Verluste sind einkalkuliert. Nur mit der gesetzlichen Verpflichtung, Tiere nur und ausschließlich im nächstgelegenen Schlachthof töten zu dürfen, kann dem Grauen der Schlachttiertransporte überhaupt begegnet werden.
Kommentar von Antonietta Tumminello – 27. Mai 2008 um 16:12h
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