12.03.2008
Versicherung
Bund prüft Elementarschadenversicherung
Wien/Bregenz - Die zunehmende Häufigkeit und Heftigkeit der Elementarereignisse erfordert eine finanziell und rechtlich abgesicherte Schadensregelung.

(Foto: Ekaterina-Ostanina/Fotolia)
"Den Vorarlberger Vorschlag einer Elementarschadenversicherung auf Basis des Solidarsystems ähnlich der Feuerversicherung wird Minister Josef Pröll vertieft prüfen lassen und die Länder mit einbinden", berichtet Landesrat Dieter Egger vom Treffen der Wasserreferenten der Länder in Wien. Grundlage für die Elementarschadenversicherung bilden die Solidargemeinschaft und der Schutz gegen ein möglichst umfassendes Risikobündel wie Hochwasser, Sturm, Erdbeben, Vermurung und Lawinen. Eine derartige Elementarschadenversicherung würde für alle Rechtssicherheit bieten und den Bürger nicht zum Bittsteller degradieren.
Mit der Versicherung soll ein Rechtsanspruch auf Schadensabgeltung, bis zu 98 Prozent des Schadens gelten. Die Schadensabwicklung könnte über die Feuerversicherer erfolgen. "Die Erfahrungen aus der Schweiz, wo eine derartige Versicherung schon länger besteht, unterstreichen die Vorteile sowohl für den Bürger als auch für die Öffentliche Hand", betont der Wasserlandesrat. (pd)
Lesen Sie hierzu auch
Artikel
Artikel drucken
Artikel versenden
Artikel kommentieren
Leserbrief schreiben