Donnerstag, 24.05.2012
Neue Hardware-Komponenten für Precision Farming
Mannheim - John Deere hat den StarFire 3000 Empfänger und das GreenStar Display 2630 auf den Markt gebracht.
StarFire 3000 Empfänger
© John Deere
Diese neue Generation von Hardware-Komponenten soll den Empfang von Satellitensignalen und den Bedienungskomfort von Displays für die Präzisionslandwirtschaft verbessern. Laut
JohnDeere lassen sich mit dem StarFire 3000 Empfänger sowohl Signale des GPS-Systems als auch des GLONASS-Systems empfangen und verarbeiten.
Aufgrund neuer Hardware und verändertem Design könne dieser Empfänger nicht nur verloren gegangene Signalverbindungen erheblich schneller wieder aufbauen. Der verbesserte Einstrahlwinkel ermögliche es zudem, eine deutlich höhere Anzahl von Satelliten "einzufangen". Damit könnten jetzt auch anspruchsvolle Aufgaben - wie das Arbeiten mit dem automatischen Lenksystem AutoTrac - selbst unter ungünstigen Bedingungen wie beispielsweise entlang von Baumreihen zuverlässig erledigt werden.
Dank der 3-D-Geländekompensation könne der neue StarFire 3000 Empfänger Seiten-, Längs- und Querbewegungen der Maschine registrieren und so unter allen Geländebedingungen ein hohes Maß an Genauigkeit beibehalten. Die Freischaltung für den Empfang oder die Verlängerung des Bezuges eines gebührenpflichtigen Signals könne online erfolgen. Der Empfänger sei mit allen bisherigen GreenStar Displays kompatibel und für den Empfang von Korrektursignalen EGNOS, SF1, SF2, RTK und mobile RTK ausgelegt.
GreenStar Display 2630
Display GreenStar 2630
© John Deere
Als erstes Display im Markt habe der neue GreenStar-Monitor 2630 den ISOBUS Konformitätstest 2011 bestanden und unterstreiche damit das Bekenntnis des Unternehmens zum universellen ISOBUS-Standard. Abgesehen von seinem modernen Design mit schmalem Rahmen verfüge dieser Farbmonitor über eine Bildschirmdiagonale von 26 Zentimeter und ermögliche dem Anwender damit die leichte Überwachung von Maschinendaten beziehungsweise die einfache Programmierung von Einstellungen.
Die Prozessorgeschwindigkeit des neuen Monitors sei verdoppelt und seine Speicherleistung deutlich erhöht worden. Damit könne das Display zusätzlich zur Anzeige von Leistungsdaten, zur Dokumentation, zur ISOBUS-Gerätesteuerung und zum Einsatz von Spurführungssystemen auch eine Reihe anderer Aufgaben bewältigen. Um den Fahrer vor unbeabsichtigten Fehlbedienungen zu schützen, sei der 2630 mit einem "Zugriffsmanager"-Programm ausgerüstet, mit dem verschiedene Eingabe-Ebenen geschaffen werden. Damit könnten bestimmte Bereiche für den Bediener von vornherein gesperrt werden.
Anschlüsse für USB und Videokamera
Um die universelle Einsetzbarkeit des GreenStar Monitors 2630 zu verbessern, stehe ein USB-Anschluss für den Datentransfer zur Verfügung. Über einen Anschluss auf der Rückseite des Displays könne man eine Videokamera installieren. So könne man das Geschehen hinter der Maschine verfolgen oder die Überwachung großer Anbaugeräte erleichtern. Um bei Straßentransporten oder Nachtarbeiten nicht durch die Helligkeit des Displays abgelenkt zu werden, lasse sich der Bildschirm auf "Standby" schalten. Dabei liefen die Anwendungen im Hintergrund weiter, lediglich sicherheitsrelevante ISOBUS-Warnmeldungen würden in vollem Umfang angezeigt. Mit nur einem Fingertip lasse sich der Monitor anschließend wieder reaktivieren.
Der GreenStar 2630, auf dem ISOBUS VT, manuelle Spurführung und Dokumentationssoftware vorinstalliert seien, ermögliche die modulare Aufrüstung für die Spurführungssysteme AutoTrac, AutoTrac Universal 200 und iTEC Pro, für Lösungen zur Gerätesteuerung wie iSteer und iGuide und die automatische Teilbreitenschaltung sowie für neueste Dokumentationslösungen. (pd)
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