Donnerstag, 24.05.2012
Bundesumweltministerium startet Bewerbungsrunde für Klimaschutzprojekte
Berlin - Das Bundesumweltministerium hat am vergangenen Freitag eine Förderinformation für innovative Klimaschutzprojekte veröffentlicht.
Die Risiken des CCS-Verfahrens sind nicht abschätzbar, kritisieren Bauernverband und Umweltverbände.
© landpixel.de
Damit startet eine neue Bewerbungsrunde im Rahmen der Nationalen Klimaschutzinitiative. Gefördert werden laut Darstellung des Ministeriums ambitionierte und innovative Projekte, die dazu beitragen, die Klimaschutzziele der Bundesregierung zu erreichen. Im Mittelpunkt stehen die Themen Wirtschaft, Verbraucher und Bildung; entsprechende Projektskizzen können bis zum 15. März 2011 eingereicht werden. Mit den "Informationen zur Förderung von Klimaschutzprojekten für die Bereiche Wirtschaft, Verbraucher und Bildung" will das Ministerium nach eigenen Angaben soziale, institutionelle und technische Innovationen fördern. Die geförderten Projekte sollen sich am Leitbild "100 Prozent Klimaschutz" orientieren.
Initiative zur Umsetzung der Klimaschutzziele
Im Energiekonzept vom 28. September 2010 hatte die Bundesregierung ihren Fahrplan für die Minderung des Treibhausgas- Ausstoßes aufgestellt: Diese sollen bis zum Jahr 2020 um 40 Prozent, bis 2030 um 55 Prozent, bis 2040 um 70 Prozent und bis 2050 um 80 Prozent bis 95 Prozent unter das Niveau von 1990 sinken. Die Nationale Klimaschutzinitiative ist ein zentraler Baustein, um diese Ziele zu erreichen. Sie dient der Umsetzung des integrierten Energie- und Klimaschutzprogramms. Damit setzt das Umweltressort seit 2008 die Einnahmen aus dem Handel mit Emissionszerti katen direkt für den Klimaschutz ein und mobilisiert ächendeckend alle gesellschaftlichen Akteure, einen Beitrag zum Klimaschutz zu leisten. (AgE)
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