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[ » ah nachrichten für die Landwirschaft » Leben » Dorf und Familie » Landlive 2010-08-14 ]
Freitag, 10.02.2012
Dorf und Familie | 14.08.2010

Was findet man auf deutschen Äckern? Bekämpfung von Jakobskreuzkraut und Stallfliegen

Wie bekämpft man am am besten Jakobskreuzkraut? Welche Strategien gibt es gegen Fliegen im Stall? Und Landliveuser berichten was sie so für Gegenstände auf ihren Äckern finden.

Jakobskreutzkraut (klick aufs Foto)© Landliveuser     JaguarE
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Jakobskreutzkraut (klick aufs Foto)
© Landliveuser JaguarE
Bekämpfung von Jakobskreuzkraut

TamaraFriese möchte einen Rat: "Ich lebe im Oberbergischen (ca. 50km östlich von Köln) und habe eine ca. 1,5ha Wiese die total verseucht ist mit Jkk! Hat jemand Erfahrung in der Bekämpfung als Alternative zu Simplex? Das ist nämlich das einzige (außer rausreißen, ist aber auf der Fläche schier aussichtslos!), was mir von der Landwirtschaftskammer u. der Biologischen Station empfohlen wurde. Kann Kalkstickstoff was ausrichten?" Fendt_927  kann gleich mit einer kompetenten Antwort punkten: "Langfristig gesehen sollte eine ausreichende N-Düngung und entsprechende Grünlandpflege angestrebt werden. Da JKK eine sehr geringe Konkurrenzkraft hat ist es schnell von der Fläche verdrängt. Kurzfristig wirst du an Simplex nicht vorbeikommen (trotz der langen Persistenz). Kalkstickstoff wird nicht allzu viel helfen, nächstes Jahr sollte man dann die N-Düngung der Wiese mit SSA (schwefelsaures Ammoniak) durchführen. Das hat eine gute Wirkung gegen Kräuter aller Art und begünstigt die Gräser." Daraufhin hat auch Dachsbart noch eine Frage: "Ich bin selbst erstaunt über diese Pflanze, die ich als Kind noch nicht kannte. Heute sehe ich sie an allen Ecken.Kann mir jemand sagen wie es zu dieser Verbreitung kam, ist es eine einheimische Pflanze?" Die Antwort kommt vom Viehdoktor: "Der Vormarsch des JKK ist zum großen Teil auf die extensivere Landwirtschaft (auch ökologische Bewirtschaftung) sowie auch auf eingeschränkte Maßnahmen im Straßen- und Bahn- Unterhaltsdienst zurückzuführen. Ökologisch begründeter sehr später Heuschnitt gibt spät blühenden Pflanzen besser die Möglichkeit, ungehindert zu versamen und sich zu verbreiten. Untersuchungen der Schweizer Forschungsanstalt Reckenholz bestätigen, dass das Jakobskreuzkraut vorwiegend an sehr spät gemähten Strassen und Bahnböschungen, auf brachliegenden und naturnah begrünten Flächen von öffentlichen Anlagen, Industriegelände und Privatgärten, aber auch auf extensiven Weiden zu finden ist, besonders wenn diese in starken Hanglagen und schwierig zum Nachmähen sind. Da es sehr anpassungsfähig ist, kann es sich auch in intensiv bewirtschafteten Kulturen ausbreiten. Auch war (ist) der Samen von JKK in den Saatgutmischungen enthalten, die an Straßenböschungen und Bahndämmen zur Begrünung eingesetzt werden (wurden)."
mehr hier:                                    http://www.landlive.de/boards/thread/24277/page/1/

Was findet ihr so für Gegenstände auf euren Feldern?

Das fragt johndeere7720 und ergänzt: "Also ich hab schon mal ein 50 Euroschein beim Wiese abwickeln gefunden" Massey_ferguson mein: "ich hab mal beim Grubbern ein Handy gefunden, war aber schon kaputt" und Dieselfan: "...Mutter´s Gartenschere nach 2 Jahren....war noch zu gebrauchen." Ansonsten berichten die Landlivemitglieder von vielen skurilen Funden, von der Flackgranate über das ausgebrannte Auto, Eheringe der verstorbenen Oma bis hin zum Dach welches durch einen Sturm von der Nachbarfirma geweht wurde.
Alle Funde hier:                        http://www.landlive.de/boards/thread/24305/page/1/

Erfahrungswerte JohnDeere 5er Serie

Komet schreibt: "mein kleiner 2. Schlepper ist langsam am Schlappmachen. Will mich langsam auf Ersatzsuche machen. Hab mir mal im Netz bei JohnDeere die 5er Serie angeschaut. Gefällt mir eigentlich ganz gut. Hat schon jemand Erfahrung mit der aktuellen 5er Serie gemacht? Habe einen Grünlandbetrieb. Bräuchte ihn für Kreiseln, Schwadern, Ladewagen fahren und wegen der Rahmenbauweise auch für Frontladerbetrieb. Auch an den Holzspalter müsste er ran."  JW hat seinen 5er seit 4 Wochen und schreibt:  "Entspricht meinen Erwartungen voll und ganz , Kabine ist schön leise, Dieselverbrauch lag bei den ersten 30h bei 3,2l /h allerdings hab ich nicht geackert, ist ja auch unser kleiner zum Wenden, Schwaden, Güllefahren , Holzspalten und Wasserbanzen holen . Getriebe könnte besser abgestuft sein , das ist etwas rustikal, aber Dank des 4,5l Turbomotor reißt er an wie ein Bär , da muss man nicht viel Schalten, volle Leistung auch bei 1500U/min, Lieferzeit , bei den M , gut Lange , die bringen die nicht her , den R bekommst du schneller, denn kenn ich aber nicht , der war mir fürs Wasserfass holen und Holzspalten dann doch zu teuer." Auf die Aussage von Halerbeck: "Soweit ich das von aussen beurteilen kann, sind diese 5er (alle Varianten) JD's technisch nicht gerade auf der Höhe der Zeit, aber für nen Grünlandbetrieb sicher ausreichend" entgegnet MichaelKopka: "du musst auch mal vom Preis-Leistungsverhältnis ausgehen. ein kleiner Hobbylandwirt oder als Hofschlepper ist so ein 5e erste Wahl. besonders weil die Verarbeitung wirklich robust ist und das ein Schlepper ist der auch 20 Jahre alt werden kann."
mehr Erfahrungsberichte hier:       http://www.landlive.de/boards/thread/24203/page/1/

Bekämpfungsstrategien gegen Stallfliegen 

Maulwurf74 fragt: "Ich wollte mal fragen, welche und wie Hausmittel oder andere Mittel gegen Stallfliegen eingesetzt werden. Ich bin kein großer Freund von übermäßigem Einsatz der chem. Keule, wenn´s aber nichts anderes hilft, dann muss es halt sein. Würde mich über ein paar "Rezepturen" freuen" Daniel315 antwortet: "Ich hab mir heuer ein Vernebelgerät mit Akku gekauft, mit dem vernebel ich ein biologisches Mittel (Fligentod bio 2000).  Die ersten 14-Tage muss man jeden zweiten Tag durchgehn und dann alle 2 bis 4 Wochen. Bin leider noch bei den ersten 14 Tagen. Aber wenn man durchgegangen ist sind nicht mehr viele Fliegen da, am zweiten Tag schon wieder." RRoterbaron nimmt: "Weißfeinkalk oder ungelöschten Kalk. Den verteile ich einfach über den Kanälen zweimal die Woche im Sommer. Ich hab wenig Fliegen im Stall den Rest fressen die Schwalben" Helki ist der Meinung: "was immer gut ist Klebestreifen aufhängen, so wird man schon mal einige von den Viechern los. Wenig Mist im Stall und Sauberkeit schränken die Fliegenplage auch schonmal ein. Wenn´s aber zu schlimm wird ist die chemische Keule meistens der beste Ausweg." auch Matthias meint: "regelmäßig Misten und den Stall so gestalten das die Maden keine Überlebenschance haben ist wohl das effektivste. Wir hatten früher in der Tiefstreu noch eine Kante die noch von der Anbindehaltung war (Mistgang) Jedenfalls haben sich an der Kante die Fliegen vermehrt. Nachdem die Weg war und die Jungrinder richtig bis an den Rand getreten sind konnten sich auch keine Maden mehr halten. Dennoch werden die Fliegen im Spätsommer doch etwas mehr, Zum Teil haben wir auch die großen Klebestreifen hängen finde ich schon sehr effektiv. Ansonsten sprühe ich möglichst an einem kalten Regentag (da sitzen die Fliegen alle im Stall und sind bewegungsunfähig) die Wände mit einem Fliegenmittel ein, 10 l Wasser gebe ich noch ein kg Zucker hinzu, das zieht die Fliegen an und erhöht die Langzeitwirkung enorm."
ihre Strategie?:                               http://www.landlive.de/boards/thread/24216/page/1/

 

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