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[ » ah nachrichten für die Landwirschaft » Leben » Dorf und Familie » Landlive 2010-09-04 ]
Freitag, 10.02.2012
Dorf und Familie | 04.09.2010

Was tun mit eingeregnetem Stroh? Stinkt Biogasgülle? und skandalöse Ferkelpreise

Was macht man mit nassem Stroh auf dem Acker? Stinkt Biogasgülle so stark das Anwohner belästigt werden? Diese und andere Themen wurden vergangene Woche auf Landlive.de diskutiert

Stroh häckseln (klick aufs Bild)© Landliveuser   CLAAS600
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Stroh häckseln (klick aufs Bild)
© Landliveuser CLAAS600
Was macht ihr mit verregneten Strohschwaden?

das fragt FinalCut und ergänzt: "Wie entsorgt ihr Strohschwaden, die dank des anhaltenen Regens sich in Mist verwandelt haben? Bei uns stellt sich die Frage, da der Strohaufkäufer das Stroh nicht mehr haben möchte. Da ich mich auf seine Zusage verlassen habe, muß er nun dafür sorgen, dass die Fläche geräumt wird.Das Stroh sollte möglichst gleichmäßig auf der Fläche verteilt werden und die Arbeit sollte natürlich bezahlbar sein." Volker92 antwortet darauf: "die erste Idee wäre mit dem Zetterwender drüber, danach evtl. Mulchgerät oder Kurzscheibenegge drüber. Bei uns war das Stroh auch mistig, sind aber in einer der seltenen Schönwetter phase mit dem Wender drüber, wurde aber erstaunlicher Weise noch so "gut", dass wir es wieder zusammen geschwadet haben und anschließend gepresst".Und Matthias schreibt: "Wir sind jetzt bei einigen Schwaden mit dem Mulcher drüber. 4,5 m Spearhead hat es nach 2 mal mulchen ganz ordentlich verteilt. Allerdings haben wir nur ein 6m Schneidwerk. Alternativ haben wir auch schon kleine Mengen mit dem Ladewagen auf den Kompost gefahren, ist aber wohl nichts für größere Mengen." Babs2016 hat noch eine andere Variante parat: "Wir haben den letzten Rest den die Pressen nicht mehr geschaft haben, einfach mit dem Häcksler gehäckselt auf´s Feld."
mehr hier:                                    http://www.landlive.de/boards/thread/24883/page/1/

Skandalöse Ferkelpreise?

Aragorn ist empört: "Wenn ich in verschiedenen Foren blättere stelle ich immer wieder mit Erstaunen fest, daß keiner sich über die momentanen Ferkelpreise äußert. Scheinbar sind alle Ferkelerzeuger zufrieden und ich als einziger nicht? Ich wünsche mir Ferkelpreise von 60€ aufwärts bei diesen Futterkosten. Wann lernen die Mäster endlich höhere Futterpreise an die Abnehmer ihrer Schweine weiterzugeben, anstatt den hart arbeitenden Ferkelerzeugern immer wieder Geld abzuziehen. Ein Ferkelerzeuger geht nämlich nicht nur einmal am Tag in den Stall, er muß noch richtig arbeiten" ChrisF ist dazu der Meinung: "Ich glaube das liegt momentan nicht an den hohen Futterpreisen die die Mäster nicht weiter geben sondern an der Tatsache das viele Mäster ihre Ferkel abbestellt haben, abbestellen und lieber das momentan teurere Getreide (ursprüngliche Futtermittel für die Schweine) verkaufen. So haben sie keine Arbeit mehr mit den Schweinen und das Geld ist ihnen sicher." und Jupiterfred schreibt dazu: "warum verkaufst du deine Ferkel nicht einfach teurer? Von den Mästern verlangst du, daß sie die Preise hochtun, warum machst du das nicht auch selber? oder wirst du dann auch das Problem haben, daß keiner deine Ware haben will, weils woanders her billiger geht? Ich kann deinen Frust verstehen, aber was glaubst du, was mir der Schlachthof hustet, wenn ich sage, ich kauf die Ferkel um 10 Euro teurer, er solle mir doch die 10 Euro bitte pro Mastschwein draufschlagen. Für einen Ferkelerzeuger kann´s nur eine Reaktion geben: selber einen Maststall bauen"
die gesamte Diskussion hier:               http://www.landlive.de/boards/thread/24833/page/1/

Stinkt Gülle aus der Biogasanlage?

das fragt JD1750 und bezieht sich auf einen Zeitungsartikel: "Der Artikel stand unter der Überschrift "Gülle aus der Biogasanlage stinkt den Anwohnern". Es waren einige Aussagen zu lesen, dass es unerträglich gewesen wäre, tagelang hätte es gestunken. Ein Rechtsanwalt der ebenfalls Anwohner ist hat nun Anzeige erstattet, da die Düngeverordnung nicht eingehalten wurde (die Gülle wurde nicht direkt eingepflügt). Weiter war zu lesen, dass es am nächsten morgen (es wurde abends Gülle ausgebracht), heftigst regnete, was ein einpflügen unmöglich machte. Nun hab ich ein paar zentrale Fragen zu dem Artikel. Stinkt Gülle aus einer BGA überhaupt? Oft wird ja behauptet, dass die Geruchsintensität um etwa 80% gemildert wird. (Bin selbst schon neben einem Güllefass mit BGA-Gülle gestanden - also ich hab fast nichts gerochen) Wenn es ein paar Stunden später regnet - dann ist doch der Großteil des Geruchs verschwunden? Wie zeitnah muss Gülle eingearbeitet werden? (laut Artikel "unverzüglich")" Darky schreibt dazu: "Biogasgülle ist wenn sie lang genug im Kessel war nahezu geruchlos und sehr homogen....also viel gleichmässiger als normale Gülle. Einarbeitung ist nicht nur pflügen, scheiben oder grubbern sollte auch genügen. Und wenn sie auf nen Acker mit Ansaat kommt ist Einarbeitung nicht nötig bzw. wäre ja Unsinn. Die Anwohner sollen einfach mal verstehen das ein billiger Bauplatz auf dem Land auch mit ländlichem Leben verbunden ist. Und dazu gehört Tierhaltung usw mit all ihren schönen u weniger schönen Seiten für die Anwohner" Kommentar von Freisinger dazu: "Es gibt auch Dummstudierte." und Biobauer ergänzt: "das werden immer mehr"
Alle Beiträge hier:                            http://www.landlive.de/boards/thread/24823/page/1/
         .

Wasserwirtschaftsamt sucht Flächen - wofür?

Jupiterfred stellt diese Frage im Forum und schreibt: "Haben sicher einige gelesen im aktuellen bayerischen Landwirtschaftlichen Wochenblatt, daß das Wasserwirtschaftsamt München Flächen sucht - jetzt hätte ich theoretisch einen Schlag, der sich da anbieten würde - allerdings würde ich schon gern vorher wissen, was die anstellen wollen damit, bevor ich denen da Infos zukommen lasse. Also: weiß einer, wofür das Wasserwirtschaftsamt München Ackerflächen über 1 ha braucht?" Tebe vermutet: "Vielleicht als Planmäßige Überschwemmungsflächen bei Hochwasser?Ich meinte, da mal was im Radio gehört zu haben" DWEWT schreibt: "wahrscheinlich sucht das WWA Tauschflächen, um sie den LW anbieten zu können, die Flächen in gefährdeten Gebieten haben."
Diskutieren sie mit:                          http://www.landlive.de/boards/thread/24841/page/1/

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Keywords 939 | Ackerbau | Ballenwagen | Facelift | Ferkel | Gülle | John Deere | Preise | Spanien | Wasserwirtschaftsamt | Wetter | geruch | vario
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