Freitag, 25.05.2012
Bayern: Landwirtschaftsverwaltung neu strukturiert
München - Am 1. Oktober tritt an den landesweit 47 Ämtern für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten eine neue Organisationsstruktur in Kraft.
Für Brunner ist der Trend zu regionalen Produkten eine Riesenchance für Bayern.
© StMELF
Die neue Struktur soll die Landwirtschaftsverwaltung moderner und schlagkräftiger machen und personelle Spielräume für Zukunftsfelder wie Energiewende, Bildung oder Ernährung schaffen. Das hat Landwirtschaftsminister Helmut Brunner in München mitgeteilt. Laut Brunner wird die Verwaltung auch künftig in ihren Kernbereichen ein flächendeckendes Dienstleistungsangebot aufrechterhalten: bei Bildung, Beratung zu Gemeinwohlfragen, Förderberatung, Fördervollzug und Hoheitsaufgaben. Darüber hinaus gehende Aufgaben sollen zunehmend externe Dienstleister wie die Landeskuratorien für tierische und für pflanzliche Veredelung, die landwirtschaftlichen Buchstellen und das Kuratorium der Maschinenringe übernehmen.
Überregionale Fachzentren eingerichtet
Um eine effiziente Koordination und Beratung in speziellen Fachfragen zu sichern, wurden überregional tätige Fachzentren zu 13 unterschiedlichen Spezialbereichen eingerichtet – mindestens eins pro Amt.
Generell gibt es an sämtlichen Ämtern jetzt eine Abteilung "Förderung" (L1) und eine Abteilung "Bildung und Beratung" (L2) mit den beiden Sachgebieten "Ernährung, Haushaltsleistungen" und "Landwirtschaft". Damit bieten alle Standorte eine Grundberatung in gemeinwohlrelevanten Fragen der nachhaltigen Landwirtschaft – etwa im Hinblick auf Boden-, Gewässer- und Tierschutz – sowie in Fragen der Unternehmensentwicklung, der Diversifizierung und der Ernährungsbildung. Hinzu kommt der Vollzug hoheitlicher Aufgaben und die Bildung im land- und hauswirtschaftlichen Bereich.
pd
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