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[ » LAND & Forst » Content » Pflanzenbau » Mais » Maisherbizide ]
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Mais | 15.04.2010

Nur wenige neue Produkte am Markt

Eine wirksame und verträgliche Unkrautregulierung ist im Maisanbau unverzichtbar. Gerade die Frühkonkurrenz durch Unkräuter wirkt sich gravierend auf die Erträge aus. Mit zunehmendem Maisanteil - wie es in Folge des Biogasbooms immer häufiger vorkommt - nehmen der Unkrautbesatz insgesamt und auch das Auftreten schwer bekämpfbarer Arten zu.

Hinzu kommt eine Selektion bestimmter Unkrautarten durch den Einsatz von Herbiziden mit ähnlichen Wirkungsweisen. Nachfolgend Empfehlungen für das Frühjahr 2010.
Die zur Zeit zur Verfügung stehende Herbizidpalette erlaubt nach wie vor eine flexible, wirksame und weitgehend verträgliche Unkrautbekämpfung. Nur wenige neue Produkte sind auf den Markt gekommen. Für zwei Produkte wird in diesem Jahr die Zulassung erwartet: Zum einen handelt es sich um eine Neuformulierung des bekannten Blattwirkstoffs Bromoxynil in dem von der Firma Nufarm vermarkteten Produkt Xinca. Ob es in der Verträglichkeit vor allem in Mischungen mit anderen Basisherbiziden Vorteile mit sich bringt, bleibt in Versuchen und in der praktischen Anwendung abzuwarten. Weiterhin wird für das aus dem Rapsanbau bekannte Spezialmittel Effigo eine Zulassungserweiterung für den Mais erwartet. Das Mittel besitzt besondere Stärken bei Distel, Kamille und Schwarzem Nachtschatten.

Schon im vergangenen Jahr wurde von der Firma Bayer Crop Science in begrenztem Umfang das neue Triketonherbizid Laudis (Wirkstoff Tembotrione) vermarktet. Es wird mit einer Aufwandmenge von 2 l/ha im Laudis Terra Pack zusammen mit Successor T im Verhältnis 2 : 3 vermarktet. Solo ist es vom Wirkungsspektrum her mit Clio zu vergleichen.

Im Vergleich zu den verwandten Mitteln Mikado und Callisto verfügt es über eine stärkere Blattwirkung auf Borstenhirse. Die Bodenwirkung ist vergleichsweise schwach. Im Pack bildet diese Kombination eine wertvolle Bereicherung der Herbizidpalette auf Standorten mit starkem Auftreten z.B. verschiedener Hirsearten, Schwarzem Nachtschatten, Melde- und Gänsefußarten. 2010 wird Laudis außerdem im Pack mit Certrol B als Laudis Express Pack vermarktet. Damit bietet sich die Möglichkeit, auch mit anderen Bodenherbiziden, etwa Gardo Gold, zu kombinieren. Mit dieser Kombination liegen ebenfalls positive Erfahrungen vor. Mit Accent steht seit 2009 neben Motivell und Milagro forte ein weiteres Mittel mit dem Wirkstoff Nicosulfuron zur Verfügung. Die volle Aufwandmenge beträgt 60 g/ha + 0,3 l/ha Trend als Formulierungshilfsstoff. Dies entspricht 1,15 l /ha Motivell. Zusammen mit  dem bekannten Successor T wird dieses Produkt im Accent S Pack von der Firma Du Pont vertrieben.
 
Milagro Forte wird als Nachfolgeprodukt des Milagro in veränderter Formulierung angeboten. Die maximale Aufwandmenge beträgt jetzt 0,75 l/ha. Wie schon vorher wird Milagro Forte nur zusammen mit Peak im neuen Milagro Forte Peak Pack vermarktet.

Boden- und Blattherbizide kombinieren

Bodenherbizide besitzen vor allem bei kontinuierlicher Bodenfeuchtigkeit eine Dauerwirkung von sechs bis acht Wochen. Aber auch bei trockenen Bodenverhältnissen, wie sie häufig im Mai zur Hauptanwendung vorkommen, sollte auf einen gewissen Anteil eines Bodenherbizids nicht verzichtet werden. Bei nachfolgenden Niederschlägen werden diese Bodenwirkstoffe nach einiger Zeit noch reaktiviert. Nach unseren Erfahrungen setzt auch nach fünf bis sieben Tagen Trockenheit noch eine Wirkung von 80 bis 90 % ein.

Auf extrem trockenen und/oder humusreichen Standorten liegt die Hauptlast der Wirkung bei den Blattherbiziden. Bis auf diese extremen Standorte bieten Kombinationen aus boden- und blattwirksamen Herbiziden, wie sie in vielen Komplettpacks angeboten werden, die größte Wirkungssicherheit.. Der optimale Anwendungstermin für diese Kombiprodukte liegt im Drei- bis Fünf-Blattstadium des Maises. Das schließt nicht aus, dass bei schon vorher eintretenden günstigen Bedingungen (feuchter Boden) diese für die Vorlage eines Bodenherbizids (z.B. Gardo Gold, Successor T) genutzt werden.

Besonders bei früher Aussaat und auf Mulchsaatflächen kann schon vor dem Auflaufen des Maises ein bekämpfungswürdiger Besatz mit Unkräutern vorhanden sein. In solchen Situationen bieten sich preisgünstige glyphosathaltige Totalherbizide an, mit denen diese Frühverunkrautung inklusive Gräser und Quecke sicher erfasst wird. Bei entsprechend feuchtem Boden kann auch hier schon mit einem Bodenherbizid kombiniert werden. Die Tabelle (nächste Seite) bietet eine Übersicht über wichtige zur Saison 2009 zur Verfügung stehende Packs und fertig formulierte Herbizide.

Auf Standorten mit geringem Maisanteil in der Fruchtfolge und entsprechend wenig Problemunkräutern reicht in aller Regel eine einmalige Behandlung im Drei- bis Vier-Blatt-Stadium des Maises mit preisgünstigen Boden-Blatt-Herbiziden aus (Abbildung 1). Am preisgünstigsten werden Kombinationen wie z. B. Bromoterb oder Zeagran Ultimate auf der Basis von Terbuthylazin als Bodenherbizid und des Wirkstoffs Bromoxynil (Certrol B, Buctril) als blattaktivem Zusatz angeboten. Diese Kombinationen erfassen vorrangig zweikeimblättrige Unkräuter und besitzen allenfalls eine geringe Nebenwirkung auf Ungräser.

Eine deutlich stärkere Wirkung auf Ungräser (Hühnerhirse, Einjährige Rispe) geht von den angebotenen Kombinationen aus Terbuthylazin und dem Wirkstoff Mesotrione im Produkt Calaris aus. Die zum Zeitpunkt der Anwendung vorhandenen Unkräuter werden gut erfasst. Bei feuchten Bodenverhältnissen ist von Calaris auch eine Dauerwirkung vor allem auf Nachtschatten, Gänsefuss- und Meldearten sowie Hühnehirse zu erwarten. Insbesondere auf Wasser haltenden Lehmböden sind diese Kombinationen vorteilhaft.

Sofern Ackerfuchsschwanz, Flughafer, Weidelgräser, Ausfallgetreide oder die Einjährige Rispe verstärkt auftreten, sollten Gräserherbizide wie Cato, Motivell/Milagro forte oder MaisTer zu den oben genannten Präparaten zugemischt werden. Die zuletzt genannten Sulfonylharnstoffe werden auch in verschiedenen Packs mit Terbutylazin- und Blattherbiziden angeboten (z.B. MaisTer Gardobuc Box, Artett Motivell Pack).

Wenn Hirse und Nachtschatten stark zunehmen

Auf Standorten mit einem hohen Maisanteil in der Fruchtfolge stellen sich nach einer gewissen Zeit typische Maisunkräuter ein. Parallel baut sich ein sehr hohes Samenpotenzial im Boden auf, so dass mehrere Keimwellen von beispielsweise Schwarzem Nachtschatten oder Hirsearten zu erwarten sind. Dann ist neben einer guten Stoppwirkung der Blattherbizide auch eine ausreichende Dauerwirkung der Bodenherbizide gefordert. In diesem Segment werden mehrere Packlösungen (Tabelle) angeboten, die neben einem reinen Bodenwirkstoff noch Terbuthylazin (Boden-/Blattherbizid) und ein Triketonherbizid (Blattherbizid) enthalten. In diese breit wirksame Gruppe fallen die bekannten Präparate Zintan Platin Pack, Clio Top BMX Pack und Successor Top Pack sowie Mirano Komplett Pack. Neu in diesem Segment der Boden/Blatherbizide mit Dauerwirkung steht seit letztem Jahr das Laudis Terra Pack zur Verfügung. Es zeichnet sich durch eine starke Blattwirkung auf die wichtigsten Hirsearten - ausgehend von dem Triketonherbizid Laudis -und eine ansprechende Bodenwirkung durch Successor T aus. Ein besonderer Vorteil dieser Kombination ist die gute Wirkung auf Borstenhirse, so dass - wie auch beim Clio Top BMX Pack - keine Zumischung eines speziellen Gräsermittels mehr nötig ist.

Bei allen vier hier genannten Mitteln gilt, dass gegen stärkeren Kamille- und Windenknöterichbesatz ein Zusatz von z.B. 0,2 bis 0,3 l/ha Certrol B erforderlich ist. Wirkungsschwächen dieser Basisherbizide gegen  Flughafer, Rispe oder Borstenhirse können bei Bedarf gezielt mit geeigneten Gräserherbiziden wie z.B. Cato, Motivell, Milagro oder Maister geschlossen werden. Dabei reicht gegen Borstenhirse und Rispe die Hälfte der zugelassenen Aufwandmengen aus. Ein deutlicher Nachteil von Mischungen mit diesen Sulfonylharnstoffen ist allerdings, dass sie bei extremem Wetter den Mais nachhaltig schädigen können. Insbesondere sind dies starke Temperaturschwankungen zwischen Tag und Nacht sowie sehr kühle oder heiße Witterung nach der Anwendung der Sulfonylharnstoffe. Diese Schäden können sich durchaus auf 10 - 15 % Ertragsausfall belaufen, wie Versuche in unkrautfreien Parzellen gezeigt haben. Man sollte also wirklich nur bei Bedarf diese Wirkstoffe zumischen. Wichtig zu wissen ist hier allerdings, welche Hirseart (Hühnerhirse und/oder Borstenhirse) auf dem Maisacker vorkommt. Die Fingerhirse lässt sich mit den Sulfonylharnstoffen nicht ausreichend bekämpfen. In solchen Fällen kommt es auf den rechtzeitigen Einsatz der oben genannten Herbizide in wenig reduzierten Aufwandmengen an. Trotzdem haben die gräserwirksamen Sulfonylharnstoffe Motivell, Milagro forte, Accent, MaisTer flüssig und Cato ihren Platz im Herbizid-Management gefunden. Motivell, Milagro forte und Accent haben den gleichen Wirkstoff, jedoch unterschiedliche Handelsnamen und Formulierungen. Die Wirkungsstärken liegen bei Hühner- und Borstenhirse, Einjährige Rispe und Quecke. Gegen Fingerhirse sind die Triketone (Clio und Laudis) überlegen. Im Vergleich zu anderen Sulfonylen hat MaisTer im dikotylen Bereich die größere Breitenwirkung. Als Gräserspezialisten sind sie typische Zumischpartner.

Die Witterungsbedingungen zum Anwendungstermin haben einen großen Einfluss auf die Verträglichkeit der Präparate. Unter Stressbedingungen zeigen Motivell, Milagro und Accent im Vergleich zu MaisTer und Cato eine geringere Phytotoxizität. Bei reduzierten Aufwandmengen nimmt das Verträglichkeitsrisiko deutlich ab. Generell ist bei der Anwendung auf die Sorteneinschränkung (Positivliste) der Präparate zu achten. Von Anwendungen nach Regen ist aufgrund der fehlenden Wachsschicht ebenso abzuraten wie bei hohen Temperaturschwankungen (Nacht: < 4 °C, Tag: > 25 °C). In geschwächten Beständen (aufgrund von Kälte, Staunässe oder mangelhafter Ernährung) ist Vorsicht bei der Behandlung angeraten.

Bekämpfung - Strategien für 2010

Bei hohem Maisanteil in der Fruchtfolge erhöht sich der Unkrautdruck. Schwerer bekämpfbare Arten wie z.B. Fingerhirse, Storchschnabel, Windenknöterich und Wurzelunkräuter nehmen zu und der höhere Samenvorrat im Boden führt zu mehreren Unkraut-Keimwellen. Vor allem bei frühen Aussaatterminen (eventuell späterer Reihenschluss) und auf Standorten mit sehr hohem Unkrautdruck (vor allem mit Ungräsern ) kann die Unkrautbekämpfung im Splittingverfahren Vorteile hinsichtlich Wirkung und Verträglichkeit besitzen. Wichtig ist aber, dass eine rechtzeitige Folgespritzung generell eingeplant wird, weil ja mit deutlich reduzierten Aufwandmengen in der ersten Maßnahme gearbeitet wird.

Insbesondere beim Auftreten von Storchschnabelarten und Fingerhirse ist eine frühe Behandlung bis zum ersten Laubblatt der Unkräuter mit Terbuthylazin-haltigen Präparaten zu empfehlen. Zu späte Spritzungen bringen einen deutlich verminderten Bekämpfungserfolg.
Ebenfalls bewährt hat sich eine Doppelbehandlung mit blattaktiven Mitteln auf sehr humusreichen Standorten, weil dort die Dauerwirkung von Bodenherbiziden vor allem bei Trockenheit stark nachlässt. Wenn also von vornherein eine Doppelanwendung geplant ist, erfolgt die erste Teilmengen-Spritzung häufig im Zwei- bis Drei-Blattstadium der Kultur. Hier reichen vor allem bei feuchten Bodenbedingungen etwa 60 % der zugelassenen Herbizidaufwandmengen vorerst aus. Die Aufwandmengen lassen sich in Abhängigkeit von Bodenfeuchte, Wachsschicht des Maises und vorhandener Größe der Schadpflanzen variieren. Gegen nachlaufende Schadpflanzen (Hirsen, Nachtschatten, Windenknöterich) kann eine gezielte Nachlage z.B. mit Triketonherbizid und Bromoxynil/Sulfonyl-Kombinationen erfolgen (Abbildung 2). Wenn auf eine Einmal-Behandlung gesetzt wird sollte dabei die Mitteldosierung deutlich erhöht werden (mindesten Zweidrittel der zugelassenen Aufwandmenge). Wegen der dann größeren Ungräser und Unkräuter gewinnt die übers Blatt wirkende Komponente an Bedeutung. Bei starkem Auftreten von Windenknöterich hat sich der Zusatz einer geringen Menge Certrol B/Buctril bewährt. Diese blattaktiven Mischungen sollten allerdings nicht bei fehlender Wachsschicht gefahren werden. Diese breitwirksame Vorlage sollte in den meisten Fällen ausreichen. Wenn bis zum Reihenschluss noch Unkräuter verstärkt nachlaufen, bietet sich eine gezielte Nachspritzung an (Abbildung 2). Dies wird bei einer gut gesetzten Vorlage aber sicher die Ausnahme bleiben. Nachkontrollen bis zum Reihenschluss sind zu empfehlen.
Die Kombination aus hirsewirksamen Bodenherbiziden (z. B. Gardo Gold, Successor T, Terano) und den Triketonen wie Mikado, Callisto, Clio und dem neuen Laudis überzeugen durch eine nachhaltige Blattwirkung gegen die verschiedenen Hirsearten. Wie bereits erwähnt, bestehen mit Clio Top BMX Pack und dem neuen Laudis Terra Pack die Möglichkeit, zusätzlich auch die Borstenhirse zu erfassen, ohne dass Gäser-Sulfonylmittel zugesetzt werden müssen. Grundsätzlich sollten günstige Termine für die Herbizidanwendung im Mais genutzt werden.

Die Auflagen zum einzuhaltenden Abstand zu Gewässern und Saumbiotopen in der Landschaft gewinnen eine immer größere Bedeutung, zumal bei Verstößen empfindliche Kürzungen der Betriebsprämie drohen (Cross Compliance). Durch Fortschritte in der Düsentechnik und durch Neu- bzw. Wiederzulassung von Pflanzenschutzmitteln mit günstigeren Abstandsauflagen hat sich die Situation in den letzten Jahren deutlich entschärft. Damit sind bis auf wenige Ausnahmen alle Maisherbizide bis auf den länderspezifischen Mindestabstand bis unmittelbar an Gewässer und Randstrukturen einsetzbar. Nach wie vor gilt für den Wirkstoff Bentazon im Präparat Artett eine besondere Anwendungsauflage. Er darf  auf den Bodenarten reiner Sand, schluffiger Sand und toniger Sand sowie auf Böden mit einem Humusgehalt unter 1 % nicht eingesetzt werden. Damit entfällt auf Sandböden eine sehr wirksame Möglichkeit zur Bekämpfung von bestimmten Unkrautarten (Storchschnabel, kleine Brennessel, Erdmandelgras), die auf einem erheblichen Flächenanteil vor allem in Nordwestdeutschland schon zum Problem geworden sind. Ebenfalls zu ewähnen bleibt, dass für Clio eine 5-Meter-Auflage zu beachten ist.

Dringend hingewiesen sei noch abschließend auf eine durchaus gravierende Auflage aller Mittel, die den Wirkstoff Nicosulfuron enthalten (Milagro Forte, Motivell, Accent). Auf derselben Fläche darf Nicosulfuron in zwei aufeinander folgenden Jahren nur einmal eingesetzt werden. Vor dem Hintergrund der CC-relevanten schlagspezifischen Aufzeichnungspflicht im Pflanzenschutz ist diese Auflage sehr bedeutsam.
 
 
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 Grafik 3: Herbizidempfehlungen 2010
 
 
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 Grafik 4: Hirse und Unkrautbekämpfung im Mais
 
 
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 Grafik 5: Hirse und Unkrautbekämpfung im Mais
 
 
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 Tab. Maisherbizide
 
 
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Nur wenige neue Produkte am Markt
 Tab. Maisherbizide, Fortsetzung
 
 
 
 
 
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