Management
01.08.2008
Versicherungsschutz

Versicherung zahlt bei Brand im Getreidefeld

Wiesbaden - Bei der derzeitigen Hitzewelle kommt es immer häufiger auch zu Bränden. Oft reicht schon ein heißgelaufenes Radlager oder mit Strohstaub bedeckte Motorteile.

lp_Brand_Feld.jpg Brand
(Foto: Landpixel.de)

"Auch ein Stein im Mähwerk kann Funken schlagen und die trockenen Halme in Windeseile entzünden. Dann fackelt schnell das gesamte Feld ab und nicht selten brennen auch die Maschinen selbst mit aus", so Lothar Zschiesche, Agrar-Spezialist bei der R+V Versicherung.

Doch seien diese Schäden im Regelfall versichert: Wenn der Landwirt eine Inhaltsfeuerversicherung für seinen Betrieb abgeschlossen hat, sei die "Ernte auf dem Halm" eingeschlossen, erklärt der R+V-Experte. Üblicherweise ebenso die Maschinen, auch wenn sie sich auf dem Feld befinden. "Hier lohnt ein Blick in den Versicherungsvertrag", empfiehlt Zschiesche. "Dort sind die versicherten Maschinen und Geräte meist einzeln aufgeführt." Allerdings müssten Mähdrescher und Strohpresse angemessen gewartet werden. Abschmieren und Entstauben sei Pflicht. Andernfalls habe der Landwirt mindestens grob fahrlässig gehandelt und müsse im Schadenfall mit einer geringeren Auszahlung rechnen. (pd)


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