Schlachtschweinepreis auf 1,52 EUR/kg gesunken

von AMI-Experte

Aufgrund der jahreszeittypisch schwachen Fleischnachfrage im Januar reduzierten führende Unternehmen ihre Schlachtungen in der ersten Wochenhälfte teils deutlich. Den Vorgaben nach einer deutlichen Preiskorrektur nach unten konnten sich die Preismelder der befragten Erzeugergemeinschaften nicht entziehen.

Es wird darauf gehofft, dass sich die Schlachtaktivitäten nach der Preiskorrektur wieder normalisieren.

Im Fleischhandel konnten die Verkäufer der industriellen Schlachtereien und Zerleger die vergangenen erhöhten Einstandspreise der Schlachtschweine nicht durch erhöhte Fleischpreise ausgleichen. Jahreszeittypisch war das Gegenteil der Fall: Für Edelteile wie Filets, Zuschnitte aus dem Schinken und Lachse waren, wie üblich nach den Festtagen, Preisnachlässe an der Tagesordnung. Nacken, Schultern und Bäuche konnten dagegen ihr Preisniveau verteidigen. Problematisch ist aber auch aus Sicht der Schlacht- und Zerleger, dass nur geringe Mengen im Frischfleischhandel einen Käufer finden und mangels Nachfrage in den Gefrierlagern landen.


Interessieren Sie sich auch für Schweinepreise in der EU? Informationen dazu finden Sie im Markt aktuell Vieh und Fleisch. Bitte loggen Sie sich ein.

Sie möchten Markt aktuell Vieh und Fleisch kennenlernen? Ihr Abonnement bestellen Sie hier

Marktexperten

Herr Matthias Kohlmüller - AMI Experte für Fleischwirtschaft

Matthias Kohlmüller

Marktanalyst Fleischwirtschaft


Tel.: (030) 8109597-12
Kontakt: AMI Expertenseite
Intensive Kontakte zu europäischen Organisationen (IMPA Meeting) und Mitglied im EU-Prognoseausschuss, Mitarbeit in Fachgremien und im Bundesmarktverband. Referent auf nationalen und internationalen Veranstaltungen.