Verlängerte Feiertagspause für Brotgetreide

von AMI-Experte

In der ersten vollen Arbeitswoche des neuen Jahres bleibt es am Markt für Brotgetreide noch weitgehend ruhig. Die Umsätze fußen meist auf Kontrakten. Es werden annähernd die gleichen Preise wie vor Weihnachten gemeldet, sie sind aber zum Teil nominell. Nur Exporte beleben das Geschehen etwas.

Der Absatz von Brotgetreide ist in der ersten vollen Woche des Jahres noch sehr bescheiden. Mühlen und Exporteure ordern meistens nur Kontraktware und schließen keine neuen Geschäfte ab. Wenn, dann wird allenfalls im Norden etwas für Kunden am Weltmarkt gesucht. Der schwache Euro lenkt das Kaufinteresse aus dem arabischen Raum aber auch aus anderen Region der Erde auf Getreide aus Deutschland. An den Preisen hat sich gegenüber der Zeit kurz vor Weihnachten so gut wie nichts geändert. Angesichts der wenigen Geschäftsabschlüsse, sind sie teilweise ohnehin nur nominell. Große Veränderungen werden auch nicht erwartet. Die gute Versorgung am Weltmarkt hält weiterhin als Argument dafür her, dass es nicht nach oben gehen kann, die teils schwachen Qualitäten in Westeuropa sorgen für eine feste Untergrenze. Wenn es diese Woche Preisveränderungen auf der Handelsstufe Erzeuger-Erfasser gab, dann im Norden tendenziell eher nach oben. Dort hält Braugerste nach wie vor einen ordentlichen Aufschlag gegenüber Futtergerste. Zur Bedarfsdeckung wird aus Skandinavien ergänzend etwas Ware zugeführt. Im Süden Deutschlands scheint die Versorgung der Mälzereien nach wie vor besser zu sein, es wurde dort zur Wochenmitte sogar von schwächeren Preisen berichtet.

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Marktexperten

Frau Wienke von Schenck - AMI Expertin für Getreide und Ölsaaten

Wienke von Schenck

Marktanalystin Getreide und Ölsaaten


Tel.: (0228) 33805-351
Kontakt: AMI Expertenseite
Autorin von Fachbeiträgen und Analysen zum Getreide-, Futtermittel- und Ölsaatenmarkt, Referentin auf Veranstaltungen des Agribusiness, Mitarbeit in Fachgremien