Bonn - Am Putenmarkt richtet sich das Interesse saisonüblich stärker auf Rotfleisch. Der Bedarf der Weiterverarbeiter nimmt zu.
Politiker, Wissenschaftler und Tierschützer lädt der Verband Deutscher Putenerzeuger dazu ein, sich an der Überarbeitung der bundeseinheitlichen Eckwerte zur Putenerzeugung zu beteiligen.
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Teils konnten etwas festere Preise für Putenschenkel realisiert werden.
Auch Putenbrust wurde recht lebhaft nachgefragt. Die Preise für
Schlachthennen tendierten dagegen meist stabil. Nur vereinzelt wurden
sie leicht herabgesetzt.
Hähnchenmarkt stabil
Sowohl für frische als auch für gefrorene Hähnchenfleischartikel blieben die Großhandelspreise überwiegend unverändert. Schenkel wurden teilweise etwas fester bewertet. Angebot und Nachfrage stehen sich im Großen und Ganzen ausgeglichen gegenüber. Auf Ladenstufe ist das Interesse stetig, aber nicht sehr lebhaft. Grillartikel spielen im LEH keine Rolle mehr.
Eiernachfrage etwas lebhafter
Auf Ladenstufe werden Eier kontinuierlich nachgefragt. Saisonüblich ist für die kommenden Wochen auch mit weiteren Absatzsteigerungen zu rechnen. Die nun herbstlichen Temperaturen fördern zudem das Konsumverhalten. Das Interesse der Eiproduktenindustrie bleibt noch hinter den Erwartungen der Anbieter zurück. Gestützt wird der Markt durch Exportmöglichkeiten.
Angebot bleibt umfangreich
Die Offerten sind noch umfangreich. Insbesondere bei Käfigeiern und auch bei Bodenhaltungseiern geht das Angebot über die Nachfrage hinaus. Dies trifft speziell auf Eier der Klasse M zu, S-Ware ist nun nicht mehr so reichlich. Insgesamt knapper zur Verfügung stehen Freiland- und Bioeier deutscher Herkunft.
Eierpreise stabil
In der ersten Wochenhälfte waren am Eiermarkt kaum Preisveränderungen für Käfig- und Bodenhaltungseier zu verzeichnen. Gegen Wochenende waren leichte Anhebungen zu realisieren.