Bonn - Enten, Gänse und Saisonputen wurden zuletzt sehr lebhaft abgesetzt. In die Vorweihnachtswoche fällt der jährliche Umsatzhöhepunkt.
Mit einer breit angelegten Transparenz-Offensive möchten die deutschen Geflügelerzeuger das Vertrauen der Verbraucher stärken.
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Die Verbraucherpreise lagen dabei sowohl für frische, als auch für gefrorene Ware über dem Vorjahresniveau.
Hähnchen- und Putenmarkt abwartend
Frisches Hähnchen- und Putenfilet wird zum Jahresende hin rege nachgefragt. Der Einsatz als Fonduefleisch wurde in den vergangenen Jahren immer beliebter. Die übrige Angebotspalette wird dagegen zu Gunsten von Saisongeflügel etwas vernachlässigt. Die Großhandelspreise wurden zum Jahresende nicht mehr verändert.
Hohe Althennenschlachtungen
Angesichts eines umfangreichen Angebots an Lebendware haben einige Suppenhennenschlachtereien in diesem Jahr auf eine Schlachtpause Ende Dezember verzichtet.
Kurz vor dem Weihnachtsfest zogen die Eierpreise nicht weiter an. Der Lebensmitteleinzelhandel hatte sich umfangreich mit Ware bevorratet und orderte nur noch wenig. Nur in Spezialbereichen kam es zu Nachdispositionen. Für die Woche "zwischen den Jahren" ist mit stetigem Absatz zu rechnen. Angebotsüberhänge werden sich aufgrund der Lage der Feiertage kaum aufbauen.
Eierangebot ausreichend, Preise stabil
Die vorweihnachtliche Nachfragehausse konnte gut gedeckt werden. Ware, die noch vor den Feiertagen zur Auslieferung gelangte, wurde zu festen Preisen gehandelt. Nennenswerte Aufschläge waren aber nicht mehr zu realisieren. In den kommenden Wochen werden die Eierpreise wohl leicht zurückpendeln. Gravierende Schwächen sind aufgrund der in der EU laufenden Umrüstungen nicht zu erwarten.
Margit Beck ist Marktanalystin für Eier und Geflügel bei der MEG.
MEG Marktinfo Eier & Geflügel
Die MEG berichtet kontinuierlich über das Geschehen auf den Eier- und
Geflügelmärkten. Detaillierte Informationen über das Leistungsspektrum
der MEG finden Sie unter http://www.marktinfo-eier-gefluegel.de/.